Roetgen - Herkulesstaude erobert die Natur

Herkulesstaude erobert die Natur

Von: heg
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Inzwischen tabu, besonders für Familien mit Kindern, ist der schöne Spazierweg entlang der Vennbahntrasse im Bereich Stockläger, weil sich hier die gefährliche Herkulesstaude enorm ausgebreitet hat. Foto: Helga Giesen

Roetgen. Mit Besorgnis beobachten viele Wanderer und insbesondere auch die Anwohner am Rommelweg, dass sich im Gebiet rund um den Weg „Stockläger” zwischen Grölisbach und Bundesstraße der Riesen-Bärenklau, auch Herkulesstaude genannt, immer weiter ausbreitet.

Die schönen Wege durch Wald und Wiesen sind über eine kleine Stichstraße vom Rommelweg aus gut zu erreichen und bei den Anwohnern für ortsnahe Spaziergänge sehr beliebt, berichten Ruth Schwalbach und Gabi Langenhorst.

Auch für die Mädchen und Jungen des Waldorf-Kindergartens Zwergenhaus im Rommelweg gehören Waldspaziergänge in diesem Bereich zum festen Programm. An zwei Stellen ist das Ausbreiten der gefährlichen Staude besonders zu beobachten, auf einer Wiese entlang des Grölisbachs - hier führt auch der Eifelsteig aus Richtung Rott kommend vorbei - sowie entlang der Vennbahntrasse in Richtung Bundesstraße. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Staude hier schon viele Meter mehr am Bach- und Wegesrand erobert.

Beim Berühren der Pflanze treten in Verbindung mit Sonnenlicht Hautreaktionen auf, die bis zu Verbrennungen ersten bis zweiten Grades führen können. Bei empfindlichen Menschen kann es auch zu Atemnot oder Kreislaufschocks kommen. An einigen Stellen haben Anwohner wohl schon zur Selbsthilfe gegriffen und die Stauden teilweise abgemäht.

Doch das nütze nicht viel, haben sich die beiden Frauen inzwischen kundig gemacht. Die einzige Möglichkeit, die Ausbreitung wirkungsvoll zu stoppen, ist die konsequente Vernichtung der Samenstände über mehrere Jahre hinweg. Über die Ausbreitung der Herkulesstaude im Bereich Stockläger ist das Umweltamt des Kreises informiert worden, auch bei der Gemeinde haben sich besorgte Eltern schon gemeldet.
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