Herbstkonzert: „Harmonie 1902“ zieht alle Register

Von: ani
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Musikgenuss vom Feinsten beim Herbstkonzert des Musikvereins „Harmonie 1902“. Das Orchester zeigte in der voll besetzten Rollesbroicher Kirche einmal mehr sein ganzes Können und begeisterte das Publikum. Foto: A. Hoffmann

Rollesbroich. Nach einjähriger Pause meldete sich am Samstagabend der Rollesbroicher Musikverein „Harmonie 1902“ mit seinem Herbstkonzert überaus eindrucksvoll in der voll besetzen Pfarrkirche zurück. Den Zuhörern wurde von dem mit vielen jungen Musikern besetzten Orchester ein bunt gemischtes und überaus unterhaltsames Programm auf hohem musikalischem Niveau mit einer sehenswerten Multimediashow geboten.

Dabei hatten sich die rund 30 Musikerinnen und Musiker der Harmonie unter Leitung von Dirigent Achim Breuer wieder einige visuelle und akustische Überraschungen einfallen lassen.

So hatte man großen technischen Aufwand mit Beleuchtung, Leinwand und zwischen den Stücken eingespielten Filmclips betrieben, die beim Publikum wieder sehr gut ankamen und zeigten, dass die Musiker durchaus auch über mimisches und schauspielerisches Talent verfügen. Als Beispiel seien hier nur die beiden „Honeys“ Petra Kahl und Martina Heck genannt, die im Abba-Look Zuschauer und Leinwand verzauberten.

Mit dem rockigen „Gonna fly now“ hatte man dem Publikum einen furiosen Beginn auf der musikalischen Startbahn präsentiert, dem das weltbekannte „Honey, Honey“ aus dem Jahr 1974 von Abba folgte. Etwas ruhiger dann das „Can‘t help falling in love“ von Elvis Presley, vor dessen Beginn Leuchtstäbchen unter den Zuhörern verteilt wurden, womit noch mehr Romantik in der abgedunkelten Rollesbroicher Kirche aufkam.

Mit „Shut up and dance“ von der amerikanischen Rockband „Walk the moon“ ging es weiter, bevor die Beatles mit ihrem Welthit „Hey Jude“ zu Gehör gebracht wurden. Hiernach kündigte Dirigent Achim Breuer dann das letzte Stück vor der Pause an: „Let me entertain you“ von Robbie Williams, das von den Musikern in hervorragender Art und Weise präsentiert wurde. Die Zuhörer waren begeistert, da das Orchester schon bis hierher überzeugte und sich alle Register mit feinem und klarem Spiel hervorgehoben hatten.

Nach der Pause durfte mitgesungen werden, wobei Dirk Neuß im Solopart am Akkordeon zunächst einmal das Publikum auf den Bozner Bergsteiger-Marsch einstimmte. Südtirol ließ stimmungsvoll grüßen, bevor das Publikum danach mit der „Blues Brother Revue“ in die USA entführt wurde.

Klasse auch das „Sweet Caroline“ von Neil Diamond, das seemännisch angehauchte „Santiano“ und schließlich – was will der Musikfreund mehr? – der „Sound of Silence“. Schlusspunkt dann, und im Filmclip glänzend angekündigt, „My Way“ von Frank Sinatra. Das Publikum war höchst zufrieden, was sich am langanhaltenden Beifall und lauten Zugaberufen zeigte. Da ließ sich die Harmonie nicht lumpen. Benno Marx übernahm den Taktstock von Achim Breuer, der dann mit zwei Hämmerchen sein Geschick zeigte und zur Amboss-Polka den Takt vorgab.

Nachdem die Musiker sich bei Ralf Theißen, Benno Marx und Achim Breuer mit einem Geschenk bedankt hatten, erklang zum Ende der Abschiedsmarsch, wobei stimmungsvoll mit Papiertaschentüchern gewunken wurde.

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