Heldter Weg: Zufahrt durch das Wohngebiet?

Von: hes
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An diesem Wirtschaftsweg endet derzeit das Wohngebiet Heldter Weg – rechts davon soll nun neues Bauland entstehen. Dieses über den vorhandenen Wohnbereich zu erschließen, halten dessen Anwohner nicht für die beste Idee und haben sogar eine Bürgerinitiative gegründet. Foto: Heiner Schepp

Simmerath. In der Verlängerung des Wohngebiets Heldter Weg in Simmerath soll weiteres Bauland entstehen. Da sind sich die Beteiligten in und bei der Gemeinde Simmerath einig. Die Frage ist jedoch, wie die Parzellen im Erweiterungsgebiet straßenmäßig erschlossen werden sollen.

Der Planungsausschuss der Gemeinde Simmerath befasste sich nun ein weiteres Mal mit diesem Thema, nachdem er bereits Anfang September eine „Erschließungsvariante II“ favorisiert hatte, die durch den bisherigen Heldter Weg führen soll. Daraufhin gründeten die Anwohner der Straße Heldter Weg eine Bürgerinitiative, „um mit Politik und Verwaltung die Zukunft des Wohngebietes Heldter Weg zu gestalten“, wie es in der Sitzungsvorlage charmant formuliert war. Im Klartext heißt dies, dass man den Anwohnerverkehr der Erweiterung nicht gerne durch den Heldter Weg rollen sähe, doch die Politik sieht darin die sinnvollste und logische Alternative.

„Das ist bislang die einzig vernünftige Lösung, da die Erschließung über die Rüstenstraße auch aus Landschaftsschutzgründen ausdrücklich nicht gewollt ist und die Zufahrt über den vorhandenen Wirtschaftsweg Probleme mit der Landwirtschaft und mit dem Anschluss an die Kammerbruchstraße aufwirft“, sagte Bruno Löhrer für die CDU im Planungsausschuss. Derzeit noch keine Alternative ist derweil die Erschließung über ein neues, von Kesternichs Ortsvorsteher Uli Offermann ins Baugebiet „Am Mispelbaum“, da dies ein neues, großes Verfahren und eine entsprechende Dauer bedeuten würde.

Es soll daher nun zunächst das Gespräch der Verwaltung mit der Bürgerinitiative abgewartet werden, von dessen Verlauf – Einvernehmen oder nicht – hängt der weitere Fortgang dann ab.

Weiter sind die Verhandlungen der Gemeinde hingegen schon mit dem Besitzer einer großen Parzelle, über dessen Land die Erschließung verlaufen würde, und der dafür „Landausgleich“ im Erweiterungsgebiet „Heldter Weg“ bekommen würde.

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