Heinz Simons ist neuer Gemeindekönig

Von: ho
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Schützen-Glanz im Nationalparksaal: Beim 37. Simmerather Gemeindeschützenfest wurde Heinz Siemons (re. mit Gattin) zum neuen Gemeindeschützenkönig gekürt. Stefan Rader aus Rurberg (2.v.li.) darf sich ab sofort mit dem Titel Gemeindeprinz schmücken und Melanie Breuer (Mitte) fungiert als Gemeinde-Schülerprinzessin. Foto: Hoffmann

Simmerath/Rollesbroich. Grün dominierte am Samstagabend im gut gefüllten Rollesbroicher Nationalparksaal, wo sich die Mitglieder der sieben Simmerather Schützenbruderschaften anlässlich des Schützenballs beim 37. Gemeindeschützenfest in festlicher Runde zusammengefunden hatten.

Grund zum Feiern gab es allemal, da der Titel des Gemeindeschützenkönigs an diesem Tag von Simmerath nach Kesternich wanderte. Heinz Siemons, in der dortigen St.-Hubertus-Bruderschaft beheimatet, darf sich ab sofort mit diesem Titel schmücken. Beim 37. Gemeindeschützenfest, dass von der St.-Josef-Bruderschaft aus Rollesbroich ausgerichtet wurde, holte Heinz Siemons den Holzvogel in einem spannenden Wettkampf mit dem 93. Schuss herunter und trat damit die Nachfolge von Udo Kogel von den Simmerather St.-Johannes-Schützen an.

Wie der Gemeindeverbandsvorsitzende der Simmerather Schützenbruderschaften, Edwin Lutterbach aus Rurberg, hierzu festhielt, handelte es sich um einen Schießwettbewerb mit Seltenheitswert, da hieran drei Kaiser und drei Könige beteiligt waren. Da zudem der Wettergott den Schützen hold war, sprachen sowohl Lutterbach als auch die Brudermeisterin der Rollesbroicher Schützen, Astrid Breuer, von einer gelungenen Veranstaltung.

Im Nachwuchsbereich bewies Melanie Breuer aus Rurberg erneut ein sicheres Händchen. Sie darf sich mit dem Titel der Gemeinde-Schülerprinzessin schmücken und nahm die entsprechende Schärpe mit Stolz entgegen.

Starke Nerven

Starke Nerven bewies auch Stefan Rader aus Rurberg. Im Wettstreit mit fünf weiteren Jugendlichen um die Meriten des Gemeindeprinzen hatte er an diesem Tag das beste Zielwasser getrunken und holte den Holzvogel mit dem 30. Schuss von der Stange.

Nach den Schießwettbewerben ging es für die versammelte Schützenfamilie zum gemeinsamen Kirchgang, wo Präses und Schirmherr Michael Stoffels eine würdevolle Messe zelebrierte.

Beim anschließenden Schützenball im Nationalparksaal erfolgten auch eine Reihe von Ehrungen (Bericht folgt).

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns hob in seinem Grußwort die Bedeutung des Schützenbrauchtums hervor: „Sie gehören nicht irgendeinem Verein, sondern einer Brudergemeinschaft an. Das ist eine Wertegemeinschaft. Und daher bin ich auch überzeugt, dass die Schützen eine Zukunft haben.“ Nach dem obligatorischen Königstanz wurde im Nationalparksaal noch lange gefeiert.

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