Heino kommt zum Kirchenkonzert nach Höfen

Von: P. St.
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Umgeben von Ehefrau Hannelore
Umgeben von Ehefrau Hannelore (li.) und Bürgermeisterin Margareta Ritter: Volkssänger Heino fühlt sich wohl in Monschau und gibt am 18. Dezember ein Kirchenkonzert in Höfen. Foto: P. Stollenwerk

Höfen. „Das ist doch Heino,” staunten viele Menschen am Dienstagmorgen in der Stadtstraße in Monschau. Nun ist der bekannteste deutsche Volkssänger ja auch wirklich nicht zu übersehen.

Die dunkle Sonnenbrille und das stets blonde Haar sind seit über einem halben Jahrhundert sein Markenzeichen und machen ihn ebenso unverwechselbar wie gefragt. Viele Altstadtgäste fragten um ein Autogramm oder baten um ein gemeinsames Foto - und Heino, der alte Hase im Showgeschäft, erfüllte geduldig alle Wünsche. Doch nicht zum Autogrammeschreiben war der 72-Jährige nach Monschau gekommen, vielmehr ging es um Werbung im eigener Sache.

Am vierten Adventssonntag gibt Heino erneut ein Kirchenkonzert in der Pfarrkirche St. Michael in Höfen. Sein Auftritt an gleicher Stelle im Januar 2010 war ein riesiger Erfolg, und so zieht es den nimmermüden Interpreten deutschen Liedgutes am 18. Dezember wieder nach Monschau.

„Die Himmel rühmen” heißt erneut das von weihnachtlichen und besinnlichen Melodien geprägte Programm mit Klassikern wie „Ich bete an die Macht der Liebe”, Ave Maria” oder „Großer Gott wir loben Dich.”

Heino, wie immer in Begleitung seiner Frau Hannelore, fühlt sich wohl in Monschau. Mit Kuchen-Spezialitäten aus dem Heino-Cafe im heimischen Bad Münstereifel („Schwarzbraun ist die Haselnuss” steht auf dem Kuchenkarton) warteten die Gäste auf, und Heino bekannte: „Ich wäre schon gern in Monschau.” Da mag vielleicht mancher örtliche Cafebesitzer kurz zusammenzucken, wenn der Voklkssänger, angesprochen auf ein zweites Heino-Cafe in Monschau, lächelnd meint: „Man soll nie nie sagen.” Aber noch bremse in ihn seine Frau, mit der seit 30 Jahren verheiratet ist, aus.

Ehefrau Hannelore war dagegen die treibende Kraft bei den Kirchenkonzerten, ein solches Konzert wünschte sie sich zum 30. Hochzeitstag. Es fand im Kloster Steinfeld statt, aber dabei sollte es nicht bleiben. Inzwischen geht Heino bereits auf die dritte Tournee dieser Art; insgesamt stehen im Advent 20 Konzerte in in Nordrhein-Westfalen auf dem Programm, den Abschluss der Tournee bildet Höfen mit der beeindruckenden Höfener Landschaftskrippe als Bühnenbild.

Mit von der Partie ist auch wieder Franz Lambert an seiner legendären weißen Wersi-Orgel und ein kleiner Chor. „Da wird manche Träne fließen”, kündigt Heino ein emotionales Konzert an. Viele Fans hat der Volkssänger mit seinen Kirchenkonzerten überrascht und vielleicht sogar ein paar neue Fans hinzugewonnen.

Den anhaltenden Erfolg auf der Bühne erklärt sich Heino mit ehrlicher Arbeit. Unberührt von allen Trends ist sich der Volkssänger immer treu geblieben.„Jenseits des Tales” lautete sein erster Hit vor mehr als 50 Jahren. Der durchschlagende Erfolg brachte ihm bei seiner Plattenfirma gleich einen 10-Jahres-Vertrag ein.

Inzwischen genießt der Sänger Kult-Status - und das auch bei jüngeren Zuhörern. „Ich war immer ein Thema in den Familien”, weiß Heino sehr wohl, das man über sein musikalisches Schaffen durchaus kontrovers diskutiert. Er genießt es zu erzählen, dass er zu einem Stadionkonzert der Rolling Stones in Köln von Superstar Mick Jagger eingeladen wurde oder erst vor drei Tagen bei einem Oktoberfest in Holland 2500 Leute in euphorische Stimmung versetzte.

Die Kirchenkonzerte bilden dazu ein echtes Kontrastprogramm, aber vom Programm her ist die Auswahl 100 eben Prozent Heino.
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