Nordeifel - Heimspiele für die beiden Eifeler Fußball-Bezirksligisten

Heimspiele für die beiden Eifeler Fußball-Bezirksligisten

Von: kk
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Nordeifel. In der Bezirksliga, Staffel 4, haben nur drei Teams an den beiden ersten Spieltagen die volle Beute von sechs Punkten eingefahren.

Erfreulich, dass zu den drei erfolgreichen Mannschaften auch Aufsteiger Germania Eicherscheid zählt. Einiges spricht dafür, dass die Blau-Weißen auch nach dem dritten Spieltag auf der Erfolgswelle surfen, denn morgen stellen sich an der Bachstraße die bisherigen Prügelknaben der Liga, Hertha Walheim II, vor. Die Reserve des Mittelrheinligisten ist punkt- und torlos gestartet und kassierte in den beiden Spielen schon elf Gegentore.

Germania-Trainer Wilfried Schmitz passt der miserable Auftakt des Gegners aber nicht. „Nach dem schlechten Start der Walheimer wird es von den ersten drei Spiele das schwerste“, erwartet er einen defensiv eingestellten Gegner. „Ich wäre schon mit einem ganz knappen Sieg zufrieden, denn wir werden gegen eine Mauer spielen“.

Eicherscheid mit toller Moral

Wobei die Zuversicht des Trainers nach den ersten beiden Spieltagen gestiegen ist. „Wir haben bisher gegen einen Mitaufsteiger und einen Absteiger gewonnen, das spricht für die Mannschaft“, hatte der Trainer nach dem Erfolg gegen Uevekoven den 2:1-Sieg bei Absteiger Arminia Eilendorf nicht einkalkuliert. Nach mühevoller ersten Halbzeit und einem verdienten Rückstand kam mit der Einwechslung von Marius Henk mehr Kreativität ins Mittelfeld, und am Ende hatte der Trainer allen Grund zufrieden zu sein.

„Die Mannschaft hat eine tolle Moral gezeigt und hätte noch höher gewinnen können“. Wenn es am Sonntag gegen die Walheimer geht, dann haben die Personalsorgen der Blau-Weißen sich auf ein Minimum reduziert, denn Sascha Treitz, Jens Breuer und Claudio Brandenburg stehen wieder zur Verfügung.

TuS Schmidt im Pech

Für den TuS Schmidt verlief der verspätete Saisonauftakt in der Bezirksliga, Staffel 3, weniger erfreulich. „Für den Anfang haben wir schon viel richtig gemacht und recht unglücklich verloren“, konstatierte Spielertrainer Daniel Schippers nach der 0:1-Niederlage beim Kaller SC. Erst in der Nachspielzeit erzielten die Kaller das 1:0. Sie hatten sich im Verlauf der 90 Minuten zwar schon einige nennenswerte Tormöglichkeiten erspielt, jedoch hatten auch die Schmidter ihre Chancen.

Mit ihrem „Kick and Rush“ konnten die Gastgeber aber die Schmidter Defensive nur selten in Angst versetzen. Wenn es vor dem Schmidter Tor brannte, dann meistens nur nach Standardsituationen, bei denen die Gastgeber mit ihrer körperlichen Überlegenheit und Größe präsenter waren. Optisch wirkten die Kaller zwar überlegen, jedoch egalisierten die Schmidter die spielerischen Defizite mit erhöhtem Einsatzwillen und Leidenschaft. „Für die Moral wäre ein Punkt gut gewesen, den hatte die Mannschaft sich auch verdient“, war Daniel Schippers mit dem engagierten Auftritt zufrieden.

Zum ersten Heimspiel stellt sich an der Eichheckstraße der BV Bedburg vor. Der Ballpielverein überraschte im ersten Spiel mit einem 2:1-Sieg beim Mitfavoriten GFC Düren 99 und kassierte am vergangenen Spieltag aber eine 1:3-Heimniederlage gegen Stotzheim, aber auch die Gruppe aus dem Euskirchener Stadtteil zählt zu den Aufstiegskandidaten. Daniel Schippers nimmt die Außenseiterrolle zwar an, er hofft aber. „Ein Sieg im ersten Heimspiel wäre schön, aber dann müssen alle mehr als 100 Prozent bringen“.

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