Heimatverein Konzen: Hauskrippenwanderung mit 30 Teilnehmern

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Konzen. Zum fünften Mal besuchte der Heimatverein Konzen im Rahmen einer Hauskrippenwanderung wieder sechs Krippenbauer in ihren Häusern. Die 30 Teilnehmer suchten in drei Gruppen sechs Hobbybastler zu Hause auf, die sich bereiterklärt hatten, ihre Krippen zu zeigen.

Die Krippenaussteller Inge Huppertz und Manfred Huppertz, Reinhard und Hermine Austen, Biggi Kirfel sowie Janis Palm und Helmut Schreiber ließen die Gäste bei starkem Schneegestöber in ihre gute Stube, wo sie in unterschiedlicher Art die Weihnachtsgeschichte mit Felspapier und bunten Figuren dargestellt hatten. Auch die kleinen Teilnehmer hatten großen Spaß an den vielen Details der Krippenlandschaften.

In der größten Krippe von Inge Huppertz, die eine Woche mit der ganzen Familie daran gearbeitet und dafür ein ganzes Zimmer ausgeräumt hatte, gab es liebevolle Einzelteile, die die Besucher bestaunen konnten. Sogar ein selbst gemachter Jäger – wohl eine Erinnerung an ihren Vater – saß auf einem Hochsitz.

Manfred Huppertz hatte sein Elternhaus im Eifeler Fachwerkstil nachgebaut und in diesem Jahr zum ersten Mal draußen vor dem Haus aufgebaut. Nun war die Krippe sogar mit echtem Schnee überzogen. Im Hintergrund ertönten die Musik und die Texte der lebenden Krippe von Höfen.

Ganz verschiedene Stile

Hermine und Reinhard Austen hatten die Menschwerdung Gottes im alpenländischen Stil dargestellt. Beide sind als Mitglied des Höfener Krippenbauvereins Fachleute im Krippenbauen und verrieten so manche Tricks.

Einer der jüngsten Krippenbauer war mit 14 Jahren Jannis Palm, der mit seinem Vater Thomas das ganze Jahr über die Augen offengehalten hat, wo in der Natur sich etwas anbietet, was für den Krippenbau geeignet ist. Nun lohnte sich seine Mühe für diesen großen interessierten Personenkreis. Er hielt einen kleinen Vortrag über seine Krippe und verriet, dass er noch eine größere bei seiner Tante gebaut hatte, die dann im nächsten Jahr besichtigt werden könne.

Im Vennblick hatte Biggi Kirfel mit den beiden Kindern Max und Damian eine große Krippe aufgebaut, die in vielen Details einen Bezug zum heiligen Land herstellte. So gab es neben dem Stall den Berg bei Hebron, die Quelle des Jordan und einen erloschenen Vulkan, den der sechsjährige Damian den Besuchern erklärte.

Der älteste Krippenbauer, Helmut Schreiber, war mit seinen 80 Jahren stolz auf seine ganz neu gestaltete Krippenlandschaft, deren Aufbau er den Zuschauern mit Leidenschaft erklärte. Seit 1948, als er Figuren geschenkt bekommen hatte, baut er jedes Jahr eine Weihnachtskrippe.

Im Abschlussgespräch bei „Achim und Elke“ tauschten die Teilnehmer und Aussteller ihre Erfahrungen und Eindrücke aus. Hervorgehoben wurde, dass auch über zehn Interessenten aus anderen Orten sich gemeldet hatten, wie z. B. aus Nideggen, Imgenbroich, Roetgen und sogar Kerkrade. Eine Austauschschülerin aus Italien war mit dabei und überrascht von dem vielen Schnee, den sie so noch nie erlebt hatte.

Die größte Krippe von Inge Huppertz kann noch bis Sonntag, 22. Januar, nach Rücksprache (Telefon 02472/4431) besichtigt werden.

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