Hauskrippenbauer eröffnen Ausstellung in Höfener Grundschule

Von: pp
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Die Höfener Krippenbauer haben sich wieder ins Zeug gelegt: Reinhold Schmitz, Peter Jung, Manfred Hoch, Katharina Teichmann, Marion Fortain, Elisabeth Johnen, Sven Baron, Reiner Stollenwerk, Egon Johnen und Irene Biermanns präsentieren in der Höfener Grundschule 21 Hauskrippen darunter auch den Nachbau einer Südtiroler Almhüttenkrippe von Peter Jung. Foto: Patrizia Pauls

Höfen. Insgesamt 21 neugestaltete Krippen hat der Verein „Hauskrippenbauer Monschauer Land e.V.“ am Samstagnachmittag im Rahmen der Eröffnung der Hauskrippenausstellung in der Höfener Grundschule präsentiert.

Von den achtzehn Mitgliedern des Vereins legten zehn aktive Männer und Frauen jeden Alters dieses Jahr von Anfang Oktober bis Ende November Hand an, um ihre über das Jahr gesammelten Ideen zu verwirklichen und einem breiten Publikum zur Schau stellen zu können.

Katharina Teichmann, mit 13 Jahren das jüngste Mitglied, und Manfred Hoch, mit 73 Jahren der älteste Krippenbauer, präsentierten auch stolz ihre neuen Werke, die im Schnitt zwischen 100 und 250 Arbeitsstunden bis zur Fertigstellung benötigen. „Krippenbauer bleiben schließlich das ganze Jahr über ihrer Leidenschaft treu und suchen mit offenen Augen in der Welt immer nach neuen Ideen und Anregungen für zukünftige Krippenprojekte“, berichtete der 1. Vorsitzende des Vereins, Reinhold Schmitz.

Der nach der Abspaltung vom Krippenverein Höfen neu gegründete Verein stellte auch dieses Jahr zahl- und facettenreiche Hauskrippen aus. Neben Passions-, Wurzel-, Schnee-, Stil-, sowie alpenländischen und orientalischen Krippen können die Besucher auch einfallsreiche Darstellungen, wie eine Krippe in einer Kaffeemühle oder in Omas altem Nähkästchen begutachten. Außerdem besteht die Möglichkeit, Figuren und Ähnliches im Zubehörverkauf im Auftrag von Friedhelm Linden zu erwerben, wodurch neue Materialen für zukünftige Bauten angeschafft werden können.

Als besonderer Blickfang dienen außerdem eine Krippe aus Bananenblättern, die in Kenia erschaffen wurde, und vor allem eine Leihgabe einer Krippe aus Sackleinen, die 1948 von Jakob Jansen aus Menzerath erstellt wurde und bis 1991 auch jedes Jahr unterm Tannenbaum ihren Platz fand. „Es ist wirklich erstaunlich, dass die Menschen 1948, nachdem alle froh waren, überhaupt wieder ein Dach über dem Kopf zu haben, den ersten Gedanken hatten, Weihnachten gemütlich mit ihrer Familie und einer Krippe feiern zu können. Und wir sind sehr dankbar, diese besondere Krippe hier ausstellen zu können“, erklärte Reinhold Schmitz.

In der Eröffnungsrede zur gut besuchten Ausstellung dankte der Hauptorganisator der Veranstaltung, Reinhold Schmitz, allem allen Helfern und Krippenbauern, da „jeder in diesem kleinen Verein dieses Jahr mitgearbeitet hat“. Ein besonderer Dank ging auch an Therese Theißen, weil sie die ehemalige Schreinerei den Krippenbauern bereits zum zwölften Mal zur Verfügung gestellt hatte.

Außerdem dankte er Bürgermeisterin Margareta Ritter und Schulleiterin Sabine Hammerschmidt für die räumlichen Möglichkeiten und Laura und Raphael Kocurek für den Entwurf des Vereinswappens und für die Gestaltung der neuen Internetseite des Vereins, die unter www.krippen-mon.de einsehbar ist. Auf der Internetseite des Vereins sind Termine sowie Bilder der Ausstellungen der letzten Jahre vermerkt. Die Ausstellung kann noch am vierten Adventswochenende und vom 26. Dezember bis 4. Januar noch täglich von 13 bis 17 Uhr bestaunt werden.

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