Haushalt der Stadt Monschau auf gutem Kurs

Von: hes
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Monschau. Auch wenn Franz-Karl Boden sein Fazit noch unter „gewisse Vorbehalte“ stellte, so klang es doch äußerst positiv, was der Kämmerer der Stadt Monschau dem Haupt- und Finanzausschuss bei der sogenannten Einbringung des Haushaltsplans für 2016 mitzuteilen hatte.

„Der Haushalt 2016 und die Fortschreibung des Haushaltssanierungsplanes zeigen, dass … die von Rat und Verwaltung seit 2012 angestoßenen Maßnahmen zur Haushaltssanierung greifen und, so sieht es aus, keine zusätzlichen Maßnahmen erforderlich sind, um ab 2018 den Haushaltsausgleich darzustellen.“

Die Entscheidung in 2012, die Haushaltssanierung konsequent anzugehen, sei richtig gewesen und zeige den erhofften Erfolg, auch wenn der aktuelle Haushaltsentwurf für 2016 ein negatives Ergebnis von 2.445.699 Euro ausweise. Boden: „Immerhin konnte das jahresbezogene Defizit von 2012 bis jetzt von gut 7,0 Millionen Euro auf noch etwa 2,4 Millionen Euro, reduziert werden und wir können auch aufzeigen, wie wir ganz ohne Defizit dastehen können“, meinte Boden und unterstrich: „Es bleibt also dabei: Wir in Monschau handeln selber, um die Finanzen in den Griff zu bekommen – und können dabei durchaus Erfolge aufweisen.“

Spannend sei nun die Frage, „welche Einflüsse von außen zu erwarten sind, die unsere Planungen auf den Kopf stellen könnten“, mahnte Franz-Karl Boden und erwähnte die Herausforderungen des Flüchtlingszustroms, die Unwägbarkeiten der Finanzausstattung im Rahmen des Gemeindefinanzierungsgesetzes und die Umlagen an die Städteregion Aachen als größter Einzelaufwandsposten im städtischen Haushalt.

„Immerhin gut 75 Cent jedes einzelnen Euros der städtischen Steuerkraft, insgesamt 9.321.400 Euro, sind 2016 an die Städteregion abzuführen. Daraus lässt sich ablesen, wie wichtig der 2015 angestoßene Prozess zur Konsolidierung des Städteregionshaushaltes ist“, sieht Boden auch die übergeordnete Behörde in der Pflicht um die Gesundung des Monschauer Haushalts.

Den Haushaltsentwurf werden die Fraktionen nun bewerten und nach Diskussion im Hauptausschuss (17. November) voraussichtlich in der Ratssitzung am 24. November beschließen.

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