Haushalt bestimmt die Turnhallen-Sanierung: Bautempo anpassen

Von: P. St.
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Nach der Außensanierung soll die Sporthalle Haag in Monschau nun innen weiter angepackt werden. Bei der Besichtigung des Projektausschusses informierte Architekt Peter Kutsch die Ratsmitglieder. Foto: H. Schepp

Monschau. Im Jahr 2017 soll die Sanierung im Innenbereich der Turnhalle Monschau-Haag fortgesetzt werden. Noch ist aber nicht klar, ob die angesetzten 336.000 Euro für Umkleiden, Foyer und Geräteraum auch tatsächlich komplett investiert werden. Der endgültige Ausbaurahmen soll erst im Zuge der Haushaltberatungen für 2017 festgelegt werden.

Darauf verständigte sich jetzt der Monschauer Stadtrat mit 22:8 Stimmen, als es um die Verabschiedung der nächsten Maßnahmenpakete bei der energetischen Sanierung der Turnhalle ging.

„Es geht darum, dass wir 2017 weitermachen“, sagte Micha Kreitz für die CDU-Fraktion. Was an Maßnahmen tatsächlich umsetzbar sei, werde der neue Haushaltsplan offenbaren. Auch Werner Krickel (Grüne) meinte, dass der Haushalt schon zeigen werde, „wo abgespeckt wird“. Grundsätzlich aber sollte man fortfahren.

Für einen rigerosen Sparkurs sprach sich dagegen Gregor Mathar (SPD) aus. „Wir sollten ein Signal geben.“ Es gehe nicht darum, „sich von dem Projekt zu verabschieden“, aber erst wenn man Sicherheit im Haushaltsplan habe, sollte man sich weiter mit der Sanierung befassen, erst recht vor dem Hintergrund, dass die Stadt die Grundsteuer B erhöht habe.

Bürgermeisterin Margareta Ritter verwies darauf, dass die Steuererhöhung in keinem Zusammenhang mit der Baumaßnahmen an der Turnhalle stehe. Bereits seit dem Jahr 2009 sei man der Linie treu geblieben, dass Monschau keine neuen Investitionskredite mehr aufnehme. Diese Linie werde beibehalten. Nur freie Investitionsmittel würden verwendet, erst recht, wenn es wie im Falle der Turnhalle um die Beschaffung von Werten gehe.

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