Hansa kämpft gegen Vandalismus

Von: chh
Letzte Aktualisierung:
7900950.jpg
Holzteile und Müll liegen auf dem Kunstrasenplatz der Hansa an der Walter-Bachmann-Straße. Es ist bereits der zweite Fall von Vandalismus innerhalb nur einer Woche. Hermann-Josef Koll, 2. Vorsitzender der Hansa, schafft wieder Ordnung. Foto: C. Handschuhmacher

Simmerath. Auf dem akkuraten Kunstrasen liegen Holzteile, Zigarettenschachteln und kaputte Milchtüten. Das Fenster des Blockhauses ist aufgebrochen. Der Sonnenschirm ist aus seiner Verankerung gerissen und liegt demoliert auf dem Platz. Die metallenen Mülleimer sind verformt.

„Mir hat sich hier heute Morgen ein Bild des Grauens geboten“, sagt Hansa-Mitglied Erwin Finken. Erst am 11. Mai ist der neue Kunstrasenplatz der Hansa Simmerath mit einer großen Feier eröffnet worden. Fast zeitgleich startete die Randale. Seither suchen immer wieder Unbekannte den Platz auf und zerstören mutwillig Sachen.

Kriminaltechnische Untersuchung

Der Vorfall in der Nacht zu Mittwoch ist schon der zweite dieser Art innerhalb weniger Tage. Bereits in der Zeit zwischen Samstagnachmittag und Montagvormittag sind mehrere auf dem Gelände abgestellte Holzstühle in ihre Einzelteile zerlegt worden. Bereits zuvor seien abgerissene Blitzableiter vom Dach des angrenzenden Schwimmbads auf dem Gelände verteilt worden.

Nun reicht es Erwin Finken und dem 2. Vorsitzenden der Hansa-Gemeinschaft, Hermann-Josef Koll. Sie haben am Mittwochnachmittag die Polizei informiert und Anzeige gegen unbekannt erstattet. „Die Beamten waren hier und haben Fotos gemacht und Gegenstände mitgenommen, die kriminaltechnisch untersucht werden sollen“, sagt Koll.

500 Euro Sachschaden

Den in der Nacht zu Mittwoch entstandenen Sachschaden beziffert er mit 500 bis 600 Euro. Schließlich müsse das aufgebrochene Fenster repariert werden und auch der Sonnenschirm sowie die verbogenen Mülleimer müssten ersetzt werden.

Viel schwerer aber als der finanzielle Schaden wiegt der Akt des Vandalismus an sich. „Wir haben hier 2000 Arbeitsstunden Eigenleistung investiert. Zu sehen, wie nun alles mutwillig zerstört wird, ist natürlich besonders bitter“, sagt Erwin Finken. Der 69-Jährige kann nur den Kopf schütteln angesichts solch unnötiger Zerstörungswut.

Finken und Koll haben keine Idee, wer hinter den Vandalismus-Attacken steckt, aber sie wollen nun aktiv gegen die unbekannten Täter vorgehen. „Wir planen das Gelände per Videokamera überwachen zu lassen“, sagt Hermann-Josef Koll.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert