Hans Müllejans neuer Prinz der KG „Schmedter Grieläächer“

Von: ale
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Das neue Prinzenpaar Hans I. und Andrea I. (Müllejans) will die Herzen der Schmidter Grieläächer erobern. Foto: Anneliese Lauscher
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Auch die „Minis“ der KG Schmidter Grieläächer machten bei der Sessionseröffnung eine gute Figur. Foto: Anneliese Lauscher

Schmidt. Im Saal des „Schützenhofs“ herrschte drangvolle Enge und fröhliche Stimmung, als die KG „Schmedter Grieläächer“ am Samstagabend die Session eröffnete. Die eigenen Aktiven gestalteten das mit Höhepunkten gespickte Programm, sieben befreundete Karnevalsgesellschaften waren zu Gast – und das Beste: Dem Schmidter Narrenvolk wurde ein neues Prinzenpaar präsentiert.

In gewohnt lockerer und humorvoller Weise führte das beliebte Duo durchs Programm: Präsident Kämmen und Florian Ramolla, der diesmal als Tigerlily auftrat. Die Beiden behielten bei allen Scherzen stets den Überblick und schafften es, den dichten Zeitplan einzuhalten. Als erstes Highlight kündigten sie „das Wichtigste“ an, die Garde der „Minis“. Die Kinder legten einen extra niedlichen Tanz aufs Parkett, man sah ihnen die Freude an; außer donnerndem Applaus bekamen sie noch ein dickes Lob ihrer Trainerinnen, Katrin Naas und Marina Frings.

Tanzmariechen Kira hat schon in den letzten Jahren das Publikum in Erstaunen versetzt; auch diesmal zeigte sie einen atemberaubenden Tanz, akrobatische und turnerische Einlagen meisterte sie mit Leichtigkeit und Charme. Die Jecken ließen eine Rakete steigen.

Lustige Gäste in bester Laune

Auch die Jugendgarde und die Juniorengarde sind wieder in Topform, konzentriert und taktrein gelangen ihnen schöne Formationen. „Spitzenklasse“, so lobte der Präsident die einen. „Ein perfekter Gardetanz“, dieses Kompliment bekamen die anderen.

„Über Täler und Berge“ seien die Burgjecke aus Nideggen gekommen, meinte Florian, und die Drover „Jrömmele“ seien aus dem Dorf, wo es die besten Pflaumen gibt, angereist. In bester Laune überboten die Gäste einander mit schwungvollen Darbietungen; die „Kester Lehmschwalbe“ hatten außer ihren Tanztalenten auch „Die Jecke“ mitgebracht, die mit ihrem Gesangsvortrag alle zum Mitsingen animierten.

Die Spannung steigerte sich, denn für ca. 21 Uhr war der „Einmarsch der Tollitäten“ angekündigt worden. Zahlreiche Tipps waren in den letzten Tagen im Schützenhof abgegeben worden, man konnte raten, wer wohl der neue Regent oder die Regenten sein würden. Alle Köpfe drehten sich in Richtung Eingang, und dann ging das Freudengeschrei und das Herzen und Umarmen los: Hans Müllejans und seine Frau bahnten sich den Weg zur Bühne und sind nun Prinz Hans I. und Prinzessin Andrea I. Als Einzige richtig geraten hatten übrigens Ursula und Kurt Deuster.

Man kennt die neuen Herrscher gut in Schmidt: Hans Müllejans leitet den Verkauf im Autohaus Müllejans, Andrea ist in der Seniorenresidenz Schröteler-Rommerskirchen als Altenpflegerin tätig. Sie lieben den Schmidter Karneval, Hans ist in der Männertanzgruppe „Mamacitas“ aktiv. Das Paar bekam zunächst mal „ne Marille“ zur Stärkung und sang und sprang dann ausgelassen über die Bühne. „Ach, wär ich nur ein einzig Mal“, sang der überglückliche Hans I. unter dem Jubel des Publikums.

Für Staunen und viel Gelächter sorgten die Tollitäten dann mit ihrem Programm: Ihre Familie und ihre Freunde werden eingebunden, damit die Session, die diesmal „im Wilden Westen“ spielt, ein voller Erfolg wird.

Alle Schmidter Hausbesitzer wurden beispielsweise aufgefordert, das Dorf in eine Westernstadt zu verwandeln; die Seniorenresidenz soll zum Besuch des Prinzenpaares in einen Saloon umgestaltet werden.

Da Prinzessin Andrea aus Rurberg kommt, soll die Freundschaft mit den „Kiescheflitschern“ besonders gepflegt werden: Nicht nur im Schmidter Karnevalszug, auch im Rurberger Veilchendienstagszug haben Hoss, Little Joe und Hop Sing mitzugehen, sie werden von Freunden des Prinzenpaares dargestellt. Und schließlich hat Paul, der Zwillingsbruder von Prinz Hans I., noch Trainingseinheiten vor sich: „Mit den Mamacitas wird für den Prinzenball ein Westerntanz einstudiert“, ordnete seine Tollität an, „da musst du mich vertreten. Ich hoffe, Du blamierst mich nicht!“

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