Handballfrauen feiern im Derby den elften Sieg in Folge

Von: kk
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Lisa Cosler traf im Derby gegen den Stolberger SV zwar „nur“ zweimal, jedoch bereitet sie mit ihrer couragierten Spielweise etliche Treffer für die Rot-Gelben vor. Foto: Kurt Kaiser

Roetgen. Die letzte Niederlage hatte die Frauenmannschaft des TV Roetgen im Hinspiel beim Stolberger SV kassiert. Am vergangenen Samstag konnten die Roetgenerinnen sich aber für die Derbyniederlage revanchieren, besiegten die Gruppe aus der Kupferstadt mit 23:20 und feierten den elften Sieg in Folge.

Keine Mannschaft in der Verbandsliga trat in dieser Saison so souverän auf wie die Rot-Gelben, die, bevor es nach der Osterpause in die beiden letzten Runden geht, die Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung anführen. „Wir hatten uns vorgenommen in dieser Saison gegen keine Mannschaft zweimal zu verlieren, das haben wir auch geschafft“, kann Roetgens Trainer Bernd Marquardt nach dem feststehenden Aufstieg in die Oberliga jetzt schon eine erfreuliche Saisonbilanz ziehen.

Die Stolbergerinnen gingen zwar 1:0 in Führung, jedoch konnten die Einheimischen den Rückstand in eine 5:2-Führung umwandeln. Durch ein Team-Time-Out versuchten die Gäste dann größeren Schaden abzuwenden, ad hoc funktionierte aber nur wenig bei ihnen. Die Roetgenerinnen zeigen sich weiterhin treffsicherer und zogen auf 11:6 davon. Beim Seitenwechsel hieß es 12:7 für die Rot-Gelben.

Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit ging auch wieder ganz klar an die Gruppe aus der Nordeifel, die ihre Führung auf 18:10 ausbauen konnte. „Jetzt ist alles gelaufen“, lehnte der Roetgener Coach sich zurück, hatte die Rechnung aber ohne die Launen seiner Ladys gemacht, die sich wie am vergangenen Spieltag wieder eine längere Torpause gönnten. Die nutzen die Stolbergerinnen und verkürzten auf 20:18. „Dann haben wir aber zum richtigen Zeitpunkt die passende Antwort gegeben“, war Bernd Marquardt nach dem 22:18-Vorsprung wieder beruhigter.

Nach dem Abpfiff verteilte der nun wieder unaufgeregte Trainer noch ein Extralob für Sabine Schmal. „Sie hat heute konstant gut in Abwehr und Angriff gespielt.“ Beste Torschützin im Derby war Anna Leblanc, die ein halbes Dutzend Treffer erzielte. Sabine Schmal und Eva Deutz trafen beide je fünfmal. Wobei Eva Deutz eine optimale Quote erzielte. Mit fünf Versuchen erzielte sie fünf Tore, verabschiedete sich dann aber, nach einem unglücklichen Abwehrversuch, mit einer Roten Karte. Yvonne Baltzer traf dreimal. Lisa Cosler zweimal. Laura Cosler und Jasmin Borsten konnten sich je einmal in die Torschützenliste eintragen.

Nach dem bisher so hervorragenden Saisonverlauf ist bei den Roetgenerinnen nun zuerst einmal eine Handballpause angesagt. Erst am Dienstag nach Ostern steht die nächste Trainingseinheit auf dem Programm. „Die Pause wird der Mannschaft gut tun“, hofft der Coach, der die Ziele Meisterschaft und Pokalsieg fest im Visier hat.

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