Handballfrauen des TV zurück in der Erfolgsspur

Von: Kurt Kaiser
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Unschwer zu erkennen, dass ein Foulspiel der Roetgenerin Bella Carl Schmerzen bereitet. Sabine Schmal und eine Abwehrspielerin des HSV Frechen dürfen nicht in den Kreis und kommen nicht mehr an den Ball. Foto: Kurt Kaiser

Roetgen. Zwei Niederlagen in der Meisterschaft und das Aus im HVM-Pokal sorgten bei den Handballfrauen des TV Roetgen für Gesprächsbedarf mit ihrem Trainer Bernd Marquardt. Die Gespräche zeigten umgehend Wirkung, denn am Sonntagabend baute die Mannschaft mit einem grandiosen 24:13-Sieg gegen den Tabellenletzten der Oberliga, HSV Frechen, das angestaute Frustpotenzial erfolgreich ab.

Dabei hatten die Roetgenerinnen vor zwei Wochen in der HVM-Pokalrunde noch in Frechen nach Verlängerung verloren. Am Sonntagabend ließen die Rot-Gelben aber von der ersten Sekunde an keine Zweifel aufkommen, wer die Halle an der Rosentalstraße als Sieger verlassen würde.

„Wir haben so gespielt, wie wir es uns vorgenommen hatten, haben in der Abwehr sicher gestanden und verdient gewonnen“, sagte Trainer Bernd Marquardt und hatte allen Grund, wieder zufrieden zu sein. Eine 6:3-Führung bauten die Rot-Gelben bis kurz vor dem Seitenwechsel auf 11:5 aus, mussten dann aber noch zwei Gegentreffer zur 11:7-Pausenführung quittieren.

In den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit bauten Eva Deutz mit zwei Toren, Anne Fischer, Anna Leblanc und Laura Cosler den Vorsprung auf 16:7 aus. In der 42. Minute, nachdem Lisa Cosler, Eva Deutz, Laura Gilliam und Sabine Schmal auf 20:8 erhöht hatten, sah es nach einem Debakel für die Gäste aus, zumal noch eine Spielerin von ihnen Rot sah.

Die Roetgenerinnen schalteten aber nach der komfortablen Führung einen Gang zurück und ließen das Team aus Frechen verkürzen. Im unaufgeregten Endspurt traf dann noch Anne Fischer zweimal, Bella Carl und Lisa Cosler. Nach einem Foul an Laura Cosler musste drei Minuten vor Spielende eine weitere Spielerin des HSV nach einer Roten Karte auf der Tribüne Platz nehmen.

Gegen den HSV Frechen erzielten folgende Spielerinnen des TV Roetgen die Tore: Lisa Cosler (9/6), Anne Fischer, Anna Leblanc, Eva Deutz (alle je 3), Laura Cosler, Laura Gilliam (beide je 2), Bella Carl und Sabine Schmal (beide je 1).

Am spielfreien Wochenende in der Oberliga steht für die Handballdamen das Halbfinale der A-Kreispokalrunde des Handballkreises Aachen/Düren auf dem Spielplan. Um den A-Pokal streiten noch die Erste und Zweite Mannschaft von Schwarz-Rot Aachen.

Landesligist SV Eilendorf und als Pokalverteidiger und ranghöchste Team die Damen des TV Roetgen, bei denen sich am Samstag (Anwurf 16 Uhr in der Halle an der Rosentalstraße) die Zweite von Schwarz-Rot Aachen vorstellt. Die Mädels aus dem Aachener Osten belegen in der Landesliga mit bisher nur zwei Niederlagen zwar einen guten dritten Tabellenplatz, sollten aber dem Oberligateam aus der Nordeifel keine Probleme bereiten.

„Wir wollen natürlich wieder ins Endspiel“, so Bernd Marquardt, für den alles andere als ein klarer Sieg seiner Mädels eine bittere Enttäuschung wäre. Eigentlich spricht nach den Halbfinalpaarungen alles für eine Wiederholung des Pokalendspiels des vergangenen Jahres, in dem die Roetgenerinnen sich durch einen Sieg gegen die Erste von Schwarz-Rot Aachen den Kreispokal holten.

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