Handballfrauen des TV Roetgen sind Favorit im Pokalspiel

Von: kk
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TV Roetgens Mannschaftsführerin, Anna Leblanc, zeigte nach dem Pokalsieg freudestrahlend ihren Mitspielerinnen den Kreispokal. Am Sonntag wollen die Roetgenerinnen in der Pokalrunde auf Mittelrheinebene die Pokalstory fortsetzen. Foto: Kurt Kaiser

Roetgen. Am letzten Aprilwochenende sicherte die Frauenmannschaft des TV Roetgen sich durch einen Sieg im Pokalendspiel gegen Schwarz-Rot Aachen den Kreispokal des Handballkreises Aachen/Düren. Ein halbes Jahr später geht die Pokalgeschichte der Roetgenerinnen auf Mittelrheinebene weiter.

Am Sonntagabend (Anwurf 18.30 Uhr) haben die Rot-Gelben im Halbfinale beim HSV Frechen, dem Gewinner des Pokals des Handballkreises Köln/Rheinberg, Termin. An der Mittelrhein-Pokalrunde ist auch noch der Verbandsligist SSV Nümbrecht beteiligt, der sich den Pokal des Handballkreises Oberberg sicherte.

Da die SG Ollheim/Straßfeld als Pokalsieger des Handballkreises Bonn/Euskirchen/Sieg mittlerweile ihre Mannschaft vom Spielbetrieb zurückzog, erreichte der SSV Nümbrecht das Endspiel, das am 19. November in der Sporthalle in Königswinter ausgetragen wird, kampflos.

Für TV Roetgens Trainer Bernd Marquardt ist die Pokalpartie beim Ligakonkurrenten HSV Frechen nach der relativ langen Herbstpause eine willkommene Gelegenheit, die Form seines Teams zu überprüfen. „Klar, dass wir das Endspiel erreichen wollen, aber in erster Linie ist das Pokalhalbfinale ein guter Test zur Vorbereitung auf die weiteren Meisterschaftsspiele“, hat der TV-Coach vor dem Pokalspiel die Meisterschaftsrunde, in der die „Kölner Wochen“ anstehen, im Visier.

Eine Woche nach dem Pokalhalbfinale geht es in der Oberliga zum Ligaprimus TuS Königsdorf, dann erscheint Pokalgegner HSV Frechen in der Halle an der Rosentalstraße zum Meisterschaftstermin, danach geht die Reise der TV-Damen in den Kölner Süden zu Fortuna Köln.

Zuerst geht es am Sonntagabend aber in den Kölner Westen zur Pokalpartie nach Frechen. Blickt man nur auf die Tabelle der Oberliga, dann reisen die Roetgener Ladies als Tabellendritter als klarer Favorit zum Tabellenletzten der Oberliga, der bisher erst einen Punkt in der Liga einsammelte. Nachteil der Roetgenerinnen könnte sein, dass in der Frechener Halle an der Burgstraße geharzt werden darf.

Da die Rot-Gelben aber ohne personelle Sorgen, denn Lisa Cosler meldete sich nach ihrer Verletzung wieder in den Trainingsbetrieb zurück, nach Frechen reisen, erscheint der Einzug ins Pokalfinale nicht unrealistisch.

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