Handballfrauen des TV Roetgen kassieren unglückliche Niederlage

Von: Kurt Kaiser
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Roetgen. Die Aufstiegsträume der Frauenmannschaft des TV Roetgen in die neue Nordrheinliga haben am vergangenen Sonntag leider einen weiteren Dämpfer erhalten.

Beim TV Oberbantenberg kassierten die Roetgenerinnen eine zwar unglückliche 23:25-Niederlage, durch die aber der Abstand zum aufstiegsrelevanten fünften Tabellenplatz auf drei Zähler angewachsen ist.

„Das war eine unglückliche Niederlage in einem Spiel auf Augenhöhe“, resümierte der Roetgener Trainer Bernd Marquardt und war davon überzeugt: „Mit der Leistung hatte die Mannschaft einen Punkt verdient“.

Im ersten Abschnitt gelang es keiner Mannschaft, sich abzusetzen. Die Oberbergischen gingen zwar 3:1 in Führung, die konnten die Roetgenerinnen aber wieder ausgleichen. Im weiteren Spielverlauf legten die Gastgeberinnen ein Tor vor, postwendend egalisierten die Gäste aber immer wieder den Vorsprung.

Erst kurz vor dem Seitenwechsel zogen die Einheimischen zwei Tore davon und nahmen eine 12:10-Führung mit in die Pause. Schon ab Mitte der ersten Halbzeit ließ der Roetgener Coach die beste Spielerin der Gäste, Maria Eisenbach, durch Isabell Carl und Anna Leblanc intensiver bewachen.

Unmut über Schiedsrichter

Mit Beginn der zweiten Halbzeit zogen die Schiedsrichter sich durch einige unverständliche Entscheidungen den Unmut der Roetgener Ladies und deren Trainer zu. Die Oberbergischen nahmen die Geschenke dankend an, freuten sich, dass die Roetgenerinnen gleichzeitig einige Torchancen liegenließen, und zogen auf 21:16 davon.

Nach dem recht deutlichen Rückstand meldeten die Rot-Gelben sich aber wieder ins Geschehen zurück und verkürzten kurz vor Spielschluss auf 23:24. Bei eigenem Ballbesitz entschied Bernd Marquardt sich in den Schlusssekunden nach einem Team-Time-Out für die neue Regel und tauschte die Torfrau gegen eine siebte Feldspielerin. In der Überzahl vertändelten die Roetgenerinnen aber den Ball, während die Oberbergischen ins leere Roetgener Tor zum Endstand trafen.

Für den TV Roetgener erzielten folgende Spielerinnen die Tore: Lisa Cosler (7/2), Eva Deutz (5/3), Anne Fischer (4), Anna Leblanc und Yvonne Baltzer beide (je 3), Laura Cosler (1).

Am Samstag (Anwurf 17.45 Uhr) stellt sich in der Halle an der Rosentalstraße mit dem TSV Bonn die mit Abstand beste Mannschaft der Oberliga vor. In der vergangenen Spielzeit verpassten die Bonnerinnen den Aufstieg in die dritte Liga nur knapp, in dieser Saison kann keine Mannschaft das Team aus der Bundesstadt am Aufstieg hindern. „Das ist die Ausnahmemannschaft der Liga“, schätzt Bernd Marquardt den ungeschlagenen Ligaprimus ganz hoch ein.

Er erwartet einen Gegner, der mit einer offensiven 3-2-1-Deckung auch in der Roetgener Halle eine dominieren wird. „Wir brauchen nicht darüber zu reden, wer Favorit ist. Wir können in diesem Spiel einiges lernen und werden versuchen, unsere Automatismen und das Umschaltspiel zu verbessern“. Für die nötige Stimmung sollte auch die Roetgener Karnevalsgesellschaft sorgen, die sich mit dem neuen Prinzenpaar Edda und Lothar angesagt hat.

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