Handballerinnen warten auf ersten Erfolg

Von: kk
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In der Begegnung gegen Mitaufsteiger SV Nümbrecht bekamen die Handballfrauen des TV Roetgen nichts geschenkt, das bekam auch Angreiferin Eva Deutz beim Torabschluss zu spüren. Foto: Kurt Kaiser

Roetgen. Leider reichte es auch am vierten Spieltag für die Handballfrauen des TV Roetgen nicht zum ersten Saisonerfolg in der Oberliga. Im Treffen der Aufsteigerinnen gegen den SSV Nümbrecht mussten die Gelb-Roten sich im letzten Spiel vor der Herbstpause mit einem 24:24 begnügen.

Mit dem Ergebnis konnte TV Trainer Bernd Marquardt nicht zufrieden sein, allerdings machte er seiner Mannschaft keinen Vorwurf, denn die hatte am Sonntagnachmittag alles gegeben, um die Punkte in der Halle an der Rosentalstraße zu behalten. Leider waren aber zwei Herren in der Halle, die einen Sieg der Einheimischen mit aller Macht verhindern wollten und das ist den beiden Schiedsrichtern letztendlich auch gelungen. „Die Mannschaft hat alles gegeben, aber wenn die Schiedsrichter so gravierend ins Spiel eingreifen, dann hast du keine Chance zu gewinnen“, ärgerte der Coach sich über etliche Fehlentscheidungen, die auch aus dem Statistikbogen ersichtlich waren.

Den Sack nicht zugemacht

Das Team aus dem Oberbergischen erhielt dreizehn Siebenmeter, während die Roetgenerinnen nur drei Strafwürfe zugesprochen bekamen. In einem ähnlichen Verhältnis fiel auch die Verteilung der Zeitstrafen aus. Für die Rot-Gelben gab es sechs Zeitstrafen für den SSV Nümbrecht deren nur drei. Dennoch hätten die rot-gelben Ladys den ersten Saisonerfolg feiern können, wenn sie, vor allen Dingen gegen Ende der ersten Halbzeit, erfolgreicher beim Torabschluss gewesen wären. „Da haben wir den Sack nicht zu gemacht, weil wir drei 100-prozentige Möglichkeiten liegengelassen haben“, monierte Bernd Marquardt den schlechten Torabschluss.

Dabei begann die Begegnung vor guter und dementsprechend lauter Kulisse ganz nach dem Gusto des TV-Coachs. Lisa Cosler, Anna Leblanc und Krissi Plum erzielten bis zur vierten Minute eine 3:0-Führung. Danach wählte der Gästecoach eine Auszeit, die recht schnell Wirkung zeigte. Nach einer Viertelstunde gingen die Oberbergischen 7:6 in Führung. Nach dem Ausgleich zum 8:8 sorgten Lisa Cosler und Anna Leblanc für die 10:8-Führung. Als die Roetgenerinnen wenige Minuten vor dem Pausenpfiff 12:9 führten und TV Torfrau Katrin Weyer einen Siebenmeter parierte, hätten die Einheimischen ihren Vorsprung ausbauen können, jedoch schlossen sie in dieser Phase einige Tempogegenstöße zu unkonzentriert ab. Trotz der Fehlwürfe nahmen sie eine 14:10-Führung mit in die Kabinen.

Schon gegen Ende der ersten Halbzeit hatten die Spielleiter sich mit einigen kuriosen Entscheidungen den Unmut der TV-Anhänger zugezogen und das Spielgeschehen beeinflusst, mit Beginn der zweiten Halbzeit setzten sie ihr Treiben aber fort.

Als die Einheimischen Mitte der zweiten Halbzeit 18:13 führten, entschieden sich die Oberbergischen für eine offene Deckung und verunsicherten damit die TV-Damen. „Da haben wir uns den Schneid abkaufen lassen“, gab Bernd Marquardt zu. Dennoch konnte sein Team den 24:22-Vorsprung bis kurz vor Spielende behaupten, dann kamen die Gäste aber noch zum glücklichen Ausgleich.

Für den TV Roetgen erzielten folgende Spielerinnen die Tore: Lisa Cosler (6), Christine Plum (5), Anna Leblanc (4), Anne Fischer (3), Sabine Schmal (2), Yvonne Baltzer, Eva Deutz, Isabell Karl und Inga Schüler (alle je 1).

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