Handballerinnen des TV Roetgen brauchen noch einen Punkt

Von: kk
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Beim Sieg in Strombach stand Anna Leblanc (links) dem TV Roetgen nicht zur Verfügung. Zum Saisonausklang gegen die HSG Rösrath/Forsbach ist sie aber wieder dabei. Foto: Kurt Kaiser

Roetgen. Auch von der letzten Ausreise ins oberbergische Land brachten die Handballfrauen des TV Roetgen die volle Beute mit in die Nordeifel. Bei der Zweitvertretung des TV Strombach gewannen sie am vorletzten Spieltag der Verbandsliga 25:21.

Da auch der Mitkonkurrent um die Meisterschaft, der SSV Nümbrecht, bei der HSG Rösrath/Forsbach knapp gewann, benötigen die Roetgenerinnen aus dem letzten Spiel gegen die HSG Rösrath/Forsbach (Anwurf Sonntag 16.30 Uhr in der Halle an der Rosentalstraße) noch einen Punkt um als Meister den Aufstieg zu feiern. Auch wenn die Oberbergischen schon als Absteiger feststehen, sollten die Roetgenerinnen die HSG nicht unterschätzen, denn vor der Niederlage gegen Nümbrecht gewann der Tabellenletzte und schon feststehende Absteiger drei Spiele in Folge. Schon in der Weihnachtspause hat man bei der HSG Rösrath/Forsbach mit den Planungen für die neue Saison begonnen und sich entsprechend verstärkt. Dass die aktuelle Mannschaft nicht mehr mit der Hinrunde zu vergleichen ist, diese Erfahrung mussten schon einige Mannschaften in der Liga machen. „Das wird bestimmt nicht einfach, denn die Neuzugänge sind alle spielberechtigt. Mit der Mannschaft, die sie jetzt haben, wären sie bestimmt nicht abgestiegen“, erwartet Bernd Marquardt keine Geschenke des Absteigers. Er ist aber davon überzeugt, dass sein Team hochmotiviert in die Begegnung geht und sich mit einem Sieg und der Meisterschaft aus der überaus erfolgreichen Aufstiegssaison 2014/15 verabschieden wird.

Eine solide Vorstellung lieferte die Mannschaft auch in der letzten Auswärtspartie bei der Zweitvertretung des Oberligisten, SV Strombach, ab. Da in der Gummersbacher Eugen Haas Halle geharzt werden darf, hatten die Roetgenerinnen in der ersten Viertelstunde einige Probleme mit dem Haftmittel an der Kugel. „Durch das ungewohnte Verhalten des Balls sind wir schwer reingekommen. Nach der Gewöhnungsphase lief es aber ganz gut“, fand die Mannschaft von Trainer Bernd Marquardt erst nach dem 5:7-Rückstand ins Spiel. Bis zum Seitenwechsel hatte sie die Begegnung aber im Griff und nahm eine 14:12-Führung mit in die Pause.

In der zweiten Halbzeit stand die Deckung vor Torfrau Isabell Leblanc noch besser und ließ nur noch neun Gegentore zu. Eine 19:16-Führung bauten die rot-gelben Damen auf 22:17 aus und kontrollierten danach nur noch Spiel und Gegner.

„Es war das erwartet schwere Spiel, aber die Mannschaft hat auch diese Aufgabe souverän gelöst“, freuten Trainer und Mannschaft sich über den zwölften Sieg in Folge.

Einen erheblichen Beitrag zum Erfolg in Strombach leistete Inga Schüler, die sieben Tore erzielte und dafür ein Sonderlob des Trainers einheimste. Eva Deutz traf fünfmal. Yvonne Baltzer nur einmal weniger. Je zwei Tore erzielten Lisa und Laura Cosler, Sabine Schmal und Elke Peters. Svenja Andres trug sich einmal in die Torschützenliste ein.

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