Haltbare Lebensmittel für die Tafel spenden

Von: hes
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Tafel-Vorsitzender Georg Kaulen (hinten) und die Helfer des Vereins, hier bei der Weihnachtskistenaktion 2013, hoffen, auch in diesem Jahr auf viel Arbeit im Rahmen der Weihnachtskistenaktion 2014. Foto: H. Schepp

Nordeifel. Kleine Kisten bringen große Freude: Zum achten Mal ruft die Monschauer Tafel, unterstützt von unserer Zeitung und vom WDR, alle Menschen in der Nordeifel zur Weihnachtskistenaktion auf. Annahmetermin für die Kisten ist am Mittwoch, 17. Dezember, von 10 bis 18 Uhr, diesmal im Himo in Imgenbroich, Raum B1.

Annahme Mittwoch im Himo

„Wir müssen in diesem Jahr ins Himo ausweichen, weil das Bürger Casino, wo die Aktion in den letzten Jahren immer stattfand, schon anderweitig vermietet ist“, erläutert Dorothea Schreiber, stellvertretende Vorsitzende der Monschauer Tafel e.V.

Der Spendenfreudigkeit der Menschen soll dies aber keinen Abbruch tun: „Wir haben im Himo sogar noch etwas mehr Platz. Und die Menschen, die ihre Kisten bringen, können auch dort quasi direkt vor der Türe parken“, so Schreiber. Und natürlich stehen auch in diesem Jahr freundliche Helfer bereit, die beim Entladen und Tragen der Kisten behilflich sind.

Auf das rund zehnköpfige Team der Tafel kommt dann am Folgetag, also am Donnerstag, 18. Dezember, auch die knifflige, bislang aber stets zu aller Zufriedenheit gelöst Aufgabe zu, die Kisten zu verteilen. „Wir kennen ja die Empfänger und haben da, glaube ich, ein gutes Gefühl entwickelt, wer was bekommen soll“, versichert Dorothea Schreiber. Unterschieden werde dabei zwischen Familien, Einzelpersonen und Paaren.

Das Prinzip der Weihnachtskistenaktion ist einfach: Menschen, die sich zu Weihnachten Geschenke und etwas Besonderes zu essen leisten können, geben ein wenig von dem ab, was sie haben oder kaufen für ein paar Euro haltbare Lebensmittel, die sie dann in die Kiste packen. „Damit ermöglichen die Spender auch anderen Menschen ein Festessen zu Weihnachten, das diese sich sonst nicht leisten könnten.“

Gespendet und in die Kisten gepackt werden kann und sollte daher alles an Lebensmitteln, was haltbar ist, also beispielsweise Nudeln und Konserven, Reis und Dauerwurst, Süßwaren wie Weihnachtsstollen oder Printen, Kaffee, Tee, Klöße aus der Packung, Öl in unzerbrechlichen Flaschen oder auch Nutella und Honig. „Mit dem Inhalt der Kiste soll im weitesten Sinne ein Weihnachtsessen zubereitet werden können, ein Weihnachtsmenü, wie wir es uns alle wünschen“, heißt es auf der Internetseite der Tafel (www.monschauer-tafel.de). Gut ist auch alles, was über Weihnachten die Speisekammer füllt. „Und über eine Flasche Wein freuen sich die Empfänger der Kiste auch immer“, weiß Dorothea Schreiber.

Spenden für Langschoß

Das Tafelteam würde sich freuen, wenn auch dieses Mal 250 bis 300 Kisten zusammenkämen, „denn die Zahl der Empfänger ist nicht weniger geworden – eher im Gegenteil“, so Schreiber, die mit ihren Helferinnen und Helfern in diesem Jahr auch Flüchtlingen auf Langschoß eine Weihnachtsfreude machen möchte. „Wir haben organisiert, dass sie am Donnerstag zum Himo gebracht werden“, berichtet die stellvertretende Vorsitzende, der nicht bange ist, „dass die Unterstützung der Bevölkerung auch diesmal so toll sein wird wie in den letzten Jahren“. Bisher sei man jedenfalls immer hingekommen, sprich: man hatte eine Kiste für jeden, der eine wollte. Die Empfänger der Kisten wurden für den Ausgabetag am Donnerstag schon auf die neue Örtlichkeit hingewiesen. „Wir werden aber bei der Tafel noch Hinweise anbringen, dass wir dieses Mal im Himo sind“, hofft Dorothea Schreiber auf viel Betrieb – am Mittwoch und Donnerstag.

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