Hallen- und Sportheimnutzung werden auch für TuS Schmidt teurer

Von: ale
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Das Sportheim an der Eichheckstraße muss der TuS Schmidt bald zum größten Teil in Eigenregie unterhalten. Alle Möglichkeiten, Kosten zu sparen, sollen genutzt werden. Foto: Anneliese Lauscher

Schmidt. Das neue Jahr bringt Veränderungen, erfreuliche und weniger erfreuliche. In Schmidt, dass ja zur Stadt Nideggen gehört, nimmt man mit gemischten Gefühlen die Neuigkeiten zur Kenntnis, die aus der Herzogstadt kommen. Nicht nur die Grundsteuer B steigt in beträchtliche Höhen, auch die Kanalgrundgebühr und die Schmutzwassergebühr wurden um ca. 20 Prozent angehoben.

Worüber sich die sporttreibenden Vereine Sorgen machen, das ist die ab 1. Januar 2014 neuerdings erhobene Hallennutzungsgebühr. Davon sind in Schmidt der Turn- und Sportverein und die Karnevalsgesellschaft betroffen.

Gerechte Kostenbeteiligung

Um eine möglichst gerechte Kostenbeteiligung zu erreichen, hat der Kämmerer der Stadt Nideggen, Marco Dederichs, sämtliche nutzungsabhängigen Kosten, die in den letzten drei Jahren in allen Hallen im Stadtgebiet angefallen sind, addiert. Nachdem er diese Summe durch die Anzahl der genutzten Hallenstunden dividiert hatte, kam er auf einen Stundensatz von 6,50 Euro, der für dieses Jahr gelten soll. Dieser Satz wird jedes Jahr neu berechnet.

In den Gesprächen mit den Vorständen der betroffenen Vereine wurde klar, dass eine solche Gebühr für die meisten eine bittere Pille sein wird. Andererseits wird die Gebühr nicht erhoben für Stunden, die Kindern und Jugendlichen vorbehalten sind.

Mitgliedsbeitrag angehoben

Günter Dick, erster Vorsitzender des TuS Schmidt, sieht die Neuerungen eher gelassen: „Wir wussten seit geraumer Zeit, dass hier etwas auf uns zukommen würde. Deshalb haben wir vergangenes Jahr mit unseren Mitgliedern eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge diskutiert und diese auch vollzogen. Es herrschte übrigens Einigkeit, dass nicht nur diejenigen belastet werden, die die Halle nutzen, sondern dass der gesamte Verein die Mehrausgaben stemmen soll.“

Auch die Unterhaltung des Sportheims geht in Zukunft zu Lasten der Vereinskasse. In diesem Jahr beteiligt sich die Stadt Nideggen noch mit 50 Prozent an den Bewirtschaftungskosten, in den nächsten Jahren nur noch mit 20 Prozent.

Die gute Nachricht: Aus den Mitteln der Sportpauschale wird der TuS Schmidt die Bezuschussung einer Solaranlage beantragen, wodurch er sich spürbare Einsparungen bei den Energiekosten verspricht.

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