Hallen müssen saniert werden

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Mit Ehrennadeln und Urkunden ehrte die Hansa Simmerath bei ihrer Jahreshauptversammlung treue Mitglieder: von links Rolf Herbrand (60 Jahre), Michael Schalloer (40), Alois Goffart (40), Christian Haas (26), Anke Döpp (40) und Bernd Schönhofer (40). Weitere Jubilare hatten an der Versammlung nicht teilnehmen können, darunter der Ehrenvorsitzende Wolfgang Lützenberger (Mitglied seit 60 Jahren). Foto: Dieter Münker

Simmerath. Mit einem stillen Gedenken an die verstorbenen Mitglieder begann Vorsitzender Manfred Abel die Jahreshauptversammlung der Hansa-Gemeinschaft Simmerath; besonders schmerzlich sei der Abschied von Hans-Günter Nießen gewesen, Ehrenmitglied, stellvertretender Vorsitzender und vor allem über Jahrzehnte Leiter und Motor der Tischtennisabteilung.

Ein schweres Jahr liegt vor der Hansa in Simmerath, denn der Verein mit seinen über 1000 Mitgliedern in 12 Abteilungen muss sich auf Einschränkungen in seinem Übungs- und Wettkampfbetrieb einstellen. Mitte des Jahres wurde bekannt, dass sowohl bauliche Mängel an der Schwimmhalle wie auch die vor allem energetische Sanierung der Turnhalle der Josef-Jansen-Sportstätte und der der Sporthalle an der Hauptschule anstehen. Auch wenn die Gemeinde „sehr bemüht” sei, die Probleme zu beseitigen, so gehe dies doch nicht ohne Totalsperrung aller drei Hallen während der Arbeiten.

Positiv dabei sei, so Vorsitzender Manfred Abel. dass man die Schwimmhalle im Zuge der Sanierung auch erweitern wolle, sie solle ein wettkampfgerechtes 25x10 Meter Becken erhalten. Dazu sollten an der Turnhalle weitere Umkleidekabinen entstehen, um die Situation zu entschärfen, wenn Benutzer der Turnhalle und des Sportplatzes gleichzeitig die Umkleidekabinen nutzen wollten.

Die Fußballer müssten noch auf die Installation der von einem aufgehobenen Sportplatz in Haaren stammenden Flutlichtanlage warten, noch immer sei die Baugenehmigung nicht erteilt. Danach werde man erneut den Wunsch nach einem Kleinspielfeld am Sportplatz aufgreifen.

Eine der ältesten Abteilungen des Verein haben einen Neustart unternommen. Ältere Mitglieder hätten die Tischtennisabteilung neu belebt und dafür zahlreiche Jugendliche gewonnen.

Geschrumpft sei leider die Leichtathletikabteilung, die nur noch in ihrem Lauftreff aktiv sei, nachdem die Jugendtrainerin fortgezogen sei. Die Hansa sei auch Mitglied im Behindertensportverband geworden und erhoffe sich dadurch positive Auswirkungen auf die Arbeit der Lungensport- wie auch der Koronarsportabteilung.

Insgesamt hatte man bei der Hansa im Jahr 2009 3000 Übungsstunden erfasst, berichtete Manfred Abel zusammenfassend stolz, möglich nur, weil über 60 Übungsleiter für den Verein im Einsatz seien.

Mit weiteren Zahlen wartete im Geschäftsbericht Anja Schalloer auf: Noch immer seien unter den 1014 Hanseaten (ein leichter Rückgang um 25) mehr männliche als weibliche Mitglieder: „Aber wir Frauen sind nah dran.” Leider mussten auch Mitglieder aus der Liste gestrichen werden, wenn trotz mehrfacher Mahnung der Beitrag nicht bezahlt wurde.

Die geänderte Strecke des Mailaufs sei positiv aufgenommen worden. Ihr abschließendes Fazit: „Wir sind ein großer Verein”, aber „wir kennen uns untereinander. Das erleichtert die Zusammenarbeit sehr.”
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