Halleluja aus Tansania und Indonesien

Von: Daniel Raab
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Die Besucher feiern gemeinsam mit den Gästen aus Tansania und Indonesien beim Partnerschaftskonzert in Monschau. In den nächsten Wochen werden die Lieder in weiteren Gottesdiensten präsentiert. Foto: Heiner Schepp

Monschau. Die Touristen, die auf der Terrasse des Hotel Horchem saßen, schauten immer wieder in Richtung Kirche, und auch von Passanten auf der Rurbrücke kamen neugierige Blicke. Die Musik, die am Samstag aus der Stadtkirche Monschau erklang, war nicht alltäglich.

Das lag am Besuch einer Gruppe der Partnerkirchenkreise Humbang-Hibinsaran aus Indonesien und Kaskazini A aus Tansania.

Im Vordergrund des dreiwöchigen Aufenthaltes der Gäste in der Eifel steht das Kennenlernen untereinander. Der Musikworkshop ist dabei eines der Highlights. Dazu gehören ebenfalls die Teilnahme an einer Reformationssynode der Landeskirche Rheydt sowie Gespräche mit Vertretern von Politik und Kirche. Die einstudierten Lieder und Tänze werden in den nächsten Wochen in verschiedenen Gottesdiensten immer wieder präsentiert.

Gesang animiert Besucher

Der Auftakt fand in der evangelischen Kirche in Monschau statt. Zwanzig Personen aus Deutschland, Indonesien und Tansania musizierten, tanzten und zeigten in fast eineinhalb Stunden, was innerhalb von nur vier Tagen Vorbereitung möglich ist. Bei Liedern wie „Der Himmel geht über allen auf“, „Morning Has Broken“ und „Heute hier, morgen dort“ waren von Anfang an auch die Kirchenbesucher eingeladen, mitzumachen. Spannend und neu waren die Gesangseinlagen der Gäste aus Indonesien und Tansania.

Auch, wenn man die Texte der Lieder nicht verstand, zogen der Rhythmus und die eingängigen Melodien alle Anwesenden in ihren Bann, und so entwickelte sich das in kürzester Zeit einstudierte Programm mit insgesamt 16 Liedern zu einem Erlebnis für alle Beteiligten. Die etwa 35 Besucher des Konzerts in der Kirche wurden immer wieder animiert, aufzustehen und sich aktiv zu beteiligen, was den Kirchensaal zu einer Tanzfläche machte.

Durch die offene Tür der Kirche wurden auch immer wieder Menschen angelockt. Leider blieb es bei den meisten bei einem kurzen Blick in die Kirche. Es wäre schön gewesen, wenn mehr Menschen den Weg in das Monschauer Gotteshaus gefunden hätten.

Pfarrer Volker Böhm war sichtlich zufrieden mit dem, was in den letzten Tagen einstudiert wurde. „Auch wenn einiges improvisiert war, hat es großen Spaß gemacht“, sagte Böhm im Anschluss an das Konzert.

In der kommenden Woche ist die gesamte Delegation in Aachen. Weitere Stationen des dreiwöchigen Aufenthalts in Deutschland sind Rheydt, Düsseldorf und Krefeld.

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