Nordeifel - Hahner Straße: Vollsperrung dauert drei Wochen länger

Hahner Straße: Vollsperrung dauert drei Wochen länger

Von: hes
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Drei Wochen länger als geplant und ab Montag noch zwei Wochen lang endet der Versuch, die Hahner Straße zu befahren, an der Baustellenabsperrung. Foto: H. Schepp

Nordeifel. Seit Anfang Mai ist die Hahner Straße zwischen Mulartshütte und Lammersdorf wegen dringend notwendiger Instandsetzungsarbeiten vollgesperrt. Ursprünglich sollten die Arbeiten bereits vorletzte Woche zum Abschluss kommen und sollte die Strecke seit dieser Woche (19. Juni) wieder für den Verkehr frei sein.

Doch nach wie vor empfangen Sperr- und Warnbaken die Autofahrer, die von Lammersdorf, Mulartshütte oder Rott aus auf die Landstraße L 12 fahren wollen. Und das wird auch noch rund zwei Wochen so bleiben. „Die Arbeiten werden nach jetzigem Stand am 7. Juli zum Abschluss kommen, so dass die Straße ab Montag, 10. Juli, wieder befahren werden kann“, sagte Projektleiter Arnd Meyer vom Landesbetrieb Straßenbau am Donnerstag unserer Zeitung.

Grund für die Verzögerung sei ein erhöhter Arbeitsaufwand bei der Deckensanierung, der in diesem Umfang vor der Maßnahme nicht absehbar gewesen sei.

Wie berichtet, erfolgt auf dem sieben Kilometer langen Stück zwischen Lammersdorf-Waldsiedlung und Mulartshütte eine komplette Deckensanierung. In großen Teilen sei der Zustand der Fahrbahn so schlecht, dass ein 70 Zentimeter tiefer Vollausbau vorgenommen werden müsse, erläuterte Meyer im Mai.

Dafür müssten sämtliche Leitplanken abgebaut und später wieder montiert werden, weil die Fahrbahn nach dem Ausbau höher liegen wird. Das Land hat für den Ausbau 1,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Durch den erhöhten Aufwand dürfte diese Summe am Ende aber noch etwas höher liegen, so Meyer.

Die Vollsperrung betrifft vor allem den Berufsverkehr zwischen der Nordeifel und dem Stolberger und südlichen Aachener Raum sowie aus und nach Rott. Seitdem die wichtigste Nebenstrecke nach Aachen gesperrt ist, weicht der gesamte Berufspendlerverkehr auf die B 258 aus.

Die Folge ist, dass es morgens im Berufsverkehr so gut wie täglich zu Staus kommt, vor allem in der Ortslage Roetgen. Auch der Verkehr aus Roetgen, Rott und Mulartshütte in Richtung Düren muss nun den Umweg über Zweifall in Kauf nehmen.

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