Hahneköppen: Lukas Krüger setzt gekonnten Schlag und triumphiert

Von: fm
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Mit Rainer Mertens, dem Vorsitzenden des Turnvereins, übergab der alte Hahnenkönig Sven die Königskette an seinen Nachfolger Lukas Krüger und seine Mitregentin Selina Großholz. Foto: Franz Mertens

Kalterherberg. Jung und Alt besuchten am Montagnachmittag wieder das Hahneköppen in der Vereinshalle. Diese traditionelle Veranstaltung zur Kalterherberger Großkirmes hat seit ihren Anfängen in der Nachkriegszeit bis heute nichts von ihrer Beliebtheit in der Bevölkerung eingebüßt.

Alle wollen dabei sein, wenn es gilt, den neuen Hahnenkönig zu ermitteln und anschließend gebührend zu feiern.

Zum Auftakt der Kirmesfeierlichkeiten trafen sich die Kirmesfreunde am Freitagabend auf dem Dorfplatz, um die Kirmes mit dem Aufstellen des Kirmesbaumes zu eröffnen. Im beheizten Festzelt neben dem Kirmesbaum hielten es die Kirmesfreunde an diesem Abend lange aus.

Am Samstagbend folgte der traditionelle Kirmesball. Vorher hatten die Ortsvereine gemeinsam am Kirchgang teilgenommen und zogen unter der musikalischen Begleitung von Harmonie und Trommler- und Pfeiferkorps zur Vereinshalle. Es folgte am Sonntag in den Nachmittagsstunden der Kinder und Familientag auf dem Vorplatz der Vereinshalle. Hier kamen vor allem die kleinen Gäste zu ihrem Anteil am Kirmesspektakel. Gegen Abend unterhielt die Band Vennomenal die älteren Besucher mit einem bunten und gekonnten Musikprogramm.

Zum Hahnenköppen traten am Montagnachmittag sechs Kandidaten aus Kalterherberg an. Lukas Krüger, Mario Lambertz, Peter Lambertz, Georg Leyendecker, Sven Mertens und Daniel Neuß bewarben sich um die neue Königswürde.

Unter der Leitung von Rolf Ungermann und den Assistenten Hans-Jürgen Schmitz und Rudi Schreiber zog der Kampf um die Königswürde über zweiundzwanzig Runden hin. Rolf Ungermann erläuterte vor dem Start noch einmal die Teilnahmebedingungen. Alle Bewerber stammen aus dem Ort und wohnen in Kalterherberg. Damit stand ihrer Teilnahme nichts im Wege.

Die ersten Schläge auf den Hahn führte das alte Königspaar aus. Dann waren die neuen Bewerber an der Reihe. Unter ihnen befanden sich viele erfahrene Bewerber. Georg Leyendecker trat am diesem Tag zu seinem achtzehnten Wettkampf an. Sie alle legten gleich mit viel Elan los. Schon in den ersten Runden musste der Hahn mächtig Federn lassen. Der Hals schob sich mit jedem Schlag weiter aus dem Korb. Die Entscheidung bahnte sich an.

Schließlich war es Lukas Krüger, der dem Hahn den entscheidenden Schlag versetzte und damit als nächster Hahnenkönig feststand. In der Folgezeit stürmten von allen Seiten die Gratulanten aus Familie und Bekanntenkreis und aus den Reihen der Mitbewerber auf ihn ein.

Den Abschluss der Kirmes bildete am Dienstag der Festzug mit dem neuen Hahnenkönig und der neuen Schützenkönigin unter Beteiligung der Ortsvereine. Die Schützen hatten ihre neue Würdenträgerin Annika Eichhorn bereits zur Kleinkirmes ermittelt.

Der Musikverein und das Trommler und Pfeiferkorps trugen wie gewohnt mit Musik und klingendem Spiel bei den Umzügen während der Kirmestage zur Unterhaltung der Zuschauer und Gäste bei. Die Veranstalter der Kirmestage zogen am Ende ein positives Fazit. Grund genug, im nächsten Jahr die Kirmes aufs Neue gebührend zu feiern.

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