Guter Start in das neue Leben geglückt

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Geschafft! Die Abiturienten des St. Michael Gymnasiums Monschau durften am Samstag aus der Hand von Oberstudiendirektor Dr. Lotahr Stresius ihr Abiturzeugnisse entgegennehmen. Foto: Walter Mertens

Monschau. „Hakuna Matabi - Haste Abi, biste König.” Unter dieses Motto hatte die Abiturientia 2010 des St. Michael Gymnasiums ihre Abschiedsfeier gestellt. Am Samstag erhielten die 79 Abiturienten aus der Hand von Direktor Dr. Lothar Stresius ihre Abiturzeugnisse.

Nach einem Gottesdienst in der Aukirche trafen sich die frischgebackenen Abiturienten mit ihren Eltern, Großeltern und Freunden in der Aula des St. Michael Gymnasiums, um ihrer Schule, in der sie über neun Jahre gelernt hatten, Adieu zu sagen.

Der stellvertretende Schulleiter Dr. Bernd Gotzen schaute bei seiner Begrüßung nur in strahlende Gesichter, denn alle 79 Schüler, die die Zulassung zum Abitur erhalten hatten, durften im Rahmen der Feierstunde ihre Abiturzeugnisse entgegen nehmen. Aus den beteiligten Gemeinden durfte Dr. Gotzen den Bürgermeister der Gemeinde Simmerath, Karl Heinz Hermanns, aus der Gemeinde Roetgen den stellvertretenden Bürgermeister Peter Schneider und aus der Stadt Monschau Bürgermeisterin Margareta Ritter begrüßen.

Ê„Hast Abi, biste König”

Ê„Hast Abi, biste König”, griff Ritter das Motto der Abiturientia in ihrem Grußwort auf. „Für einen Tag König sein, das sei den glücklichen Abiturienten an diesem Tage zu gönnen. Und doch sei das Erreichen der allgemeinen Hochschulreife, der Abschied von der Schule der Beginn zu etwas ganz Neuem.” Sie wünschte der Abiturienta, dass sie ihren Weg in Ausbildung und Studium finden und dabei ihre Heimat niemals vergessen sollen und in einigen Jahren in der Stadt Monschau ihren Lebensmittelpunkt wiederfinden werden. Denn ohne junge Familien und ohne Kinder ist eine Stadt wie Monschau viel ärmer.

Dr. Lothar Stresius, der die jetzigen Abiturabsolventen von der 5. Klasse an begleitet hat, zeigte an einzelnen Schüler den Werdegang über die neunjährige Schulzeit. Allen gemeinsam war, dass aus Kindern charakterlich gefestigte junge Menschen geworden sind. Ob man mit Abi König ist, Êbezweifelte Dr. Stresius, er sei aber der festen Überzeugung, dass das Abitur auch heute noch die beste Ausgangsbasis für einen schönen Beruf und ein glückliches Leben sei.

Musikalisch gestaltet wurde die Feierstunde durch eine Bläsergruppe, die sich zusammensetzte aus Abiturienten, verstärkt durch einige Ehemalige und Freunde. Neben der Vorbereitung auf die Abiturprüfungen hatten diese Schülerinnen und Schüler auch noch die Zeit gefunden, unter der Leitung von Verena Hüpgens das Stück „Selection from the Lion King” einzustudieren.

„Hakuna Matabi”, das klingt nach Afrika, nach Dschungel, so betonten die beiden Beratungslehrer Christa Amend-Bergweiler und Dr. Bernd Jansen. Und wie im Dschungel, oder besser gesagt im Dschungelcamp sei es in den vergangenen Jahren mitunter in der Oberstufe zugegangen. Manche seien früh ausgeschieden und andere hätten eisern durchgehalten, sich durchgebissen und durch alle Fallen und Fallstricke schadlos hindurchgekommen. Wie Mogli aus dem Dschungelbuch hätten sich manche in den zurückliegenden Monaten zu Einzelkämpfern entwickelt, andere hätten Zuflucht in der Gruppe gesucht und wieder andere wären den Weg mit Ruhe und Gemütlichkeit angegangen, jeder auf seine Weise. Doch hätten alle den Ausgang aus dem Dschungel gefunden und nicht wenige mit beachtlichen Leistungen.

22 Abiturenten haben ihr Abitur mit einer 1 vor dem Komma abgelegt, davon 15 Schülerinnen und sieben Schüler.

Den beiden Beratungslehrern blieb zum Schluss nur noch der Wunsch für ein glückliches Leben an ihre Schützlinge, „die ab der kommenden Woche ohne schützende Schule und beschützendes Elternhaus eigene Wege gehen.”

Nach dem Dank der Stufensprecher Helen Dreuw, Frederic Moeris, Jana Peters und Peter Uerlichs an ihre Eltern, an die Lehrerschaft und die Verwaltung des St. Michael Gymnasiums überreichte Direktor Dr. Stresius die Abiturzeugnisse. Im Anschluss wartete auf die Abiturienten, ihre Eltern, Großeltern und Freunde ein Sektempfang im Atrium des St. Michael Gymnasiums. Zum Kommers trafen sich die Abiturenten am Abend in der Vereinshalle in Kalterherberg, um dann ab Montag endgültig getrennte Wege zu gehen.
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