Roetgen - Grünes Licht für Mutter-Kind-Heim

Grünes Licht für Mutter-Kind-Heim

Von: heg
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Roetgen. Im Roetgener Rommelweg kann ein Mutter-Kind-Heim gebaut werden. Im zweiten Anlauf stimmte der Bauausschuss mit großer Mehrheit dem Antrag zu.

Für die erneute Vorlage hatte der Bauherr einige Modifizierungen vorgenommen. Die im ersten Antrag beanstandete Höhe hatte er reduziert und den Frontbereich mit Parkplätzen anders gestaltet.

Ein gutes Dutzend Anlieger hatte in einem Schreiben seine Einwände gegen das Vorhaben geltend gemacht, das wegen seiner Größe nicht in die dörfliche Wohnstraße Rommelweg passe. Unter anderem wurde auch ein höheres Verkehrsaufkommen befürchtet, das die Straße in diesem Bereich, wo bereits Mehrfamilienhäuser, ein Architekturbüro und ein Kindergarten liegen, nicht mehr verkraften könne.

Für Helmut Helzle (CDU) gab es nach der Umplanung jedoch keinen Anlass mehr, dem Vorhaben die Zustimmung zu versagen. Da von den zukünftigen Bewohnern - Mütter mit Kind(ern), die unter pädagogischer Begleitung fit für ein eigenständiges Leben gemacht werden - wohl kaum jemand über ein Auto verfügen werde, sah er auch kaum eine weitere Verkehrszunahme gegeben.

CDU-Fraktionschef Michael Seidel hob es als positiv hervor, dass sich der Bauherr mit den Fraktionen an einen Tisch gesetzt habe, um eine verträgliche Lösung zu finden, ein Entgegenkommen, das, wie auch Dirk Meyer vom Bauamt betonte, nicht zwingend notwendig gewesen wäre. In der UWG-Fraktion werde das Bauvorhaben unterschiedlich beurteilt, und daher werde auch nicht einheitlich abgestimmt werden, erklärte Achim Mathee.

Dass Franz-Josef Zwingmann (FDP) dem Antrag unter Hinweis auf eine soziale Verantwortung zwar zustimmen wollte, jedoch eine „detaillierte Untersuchung des zu erwartenden Verkehrsaufkommens” forderte, war für die anderen Fraktionen ein „Schießen mit Kanonen auf Spatzen”. SPD und Grüne hatten schon dem ersten Antrag zugestimmt, weil sie sowohl das Konzept begrüßten wie auch den Baukörper als in die Umgebung passend eingestuft hatten, wie Frank Knur und Claudia Ellenbeck erneut unterstrichen.

Gegen zwei Stimmen aus der UWG, die sich „den Anliegern verpflichtet” fühlte, wurde das Projekt gebilligt.
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