Grüner Weg und Sternweg in Roetgen werden saniert

Von: ag
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Der Grüne Weg ist zu schmal: Das sagen Bürgermeister Jorma Klauss (links), Hauptamtsleiterin Annika Thelen und Gemeindeförster Wolfgang Klubert. Foto: A. Gabbert

Roetgen. Die Gemeinde Roetgen hat in dieser Woche mit der Sanierung von Waldwegen begonnen. Konkret geht es um den Grünen Weg, der sich in der Verlängerung der Neustraße befindet, und um den Sternweg, auf den der Grüne Weg in seinem Verlauf trifft.

Der Sternweg sei aufgrund von Schlaglöchern und der Beschaffenheit der Oberfläche für die forstwirtschaftliche und die touristische Nutzung nicht mehr gut genug. „Die Fahrradfahrer müssen hier die Schlaglöcher umkurven. Das ist auch nicht ganz ungefährlich, auch wenn man auf einem Waldweg damit rechnen muss“, erklärte Roetgens Bürgermeister Jorma Klauss bei einem Ortstermin mit Hauptamtsleiterin Annika Thelen und Gemeindeförster Wolfgang Klubert.

Mit Blick auf den Grünen Weg sei die Notwendigkeit der Maßnahme nicht so offensichtlich und nicht so gut nachvollziehbar. Der Weg sei für Erholungszwecke gut nutzbar. Der bauliche Zustand sei aber nicht mehr in Ordnung. Der Weg weise teilweise eine Fahrbahnbreite von weniger als 2,50 Meter auf. Nach den für Waldwege gültigen Richtlinien solle die Fahrbahnbreite aber mindestens 3,50 Meter betragen, damit die im Wald eingesetzten Lkw auf ihnen verkehren können.

Daher stehe im Rahmen der Möglichkeiten eine Verbreiterung des Weges an, sagte Klauss. Außerdem seien die Bankette deutlich höher als die Fahrbahn, wodurch das Wasser nicht abfließen könne und über die Jahre hinweg den Weg beschädige. Hinzu komme, dass die Seitengräben unzureichend dimensioniert seien und die Verschleißdecke nicht mehr vorhanden sei.

„Hier geht es auch um den Werterhalt kommunaler Infrastruktur“, sagte Klauss. Die Bankette sollen nun reguliert, die Gräben geöffnet, der Weg neu profiliert und die Tragschicht verstärkt werden.„Für mich war das im ersten Moment auch nicht offensichtlich. Ich musste mir das auch erklären lassen“, sagte Klauss. „Wenn es ein reiner Radweg wäre, wäre der Handlungsbedarf auch nicht so groß. Der Grüne Weg ist für die Lkw nur noch befahrbar, weil er so gerade ist“, erläuterte Klubert.

Zum letzten Mal seien die Wege im Jahr 1998 instand gesetzt worden. Daher sei die Maßnahme gemäß den Vorgaben des Betriebswerkes für den Gemeindewald seit Jahren überfällig, sagte Klubert. Insgesamt sollen die Wege auf einer Länge von drei Kilometern saniert werden. In diesem Jahr erfolgt die Sanierung auf einer Länge von 2,2 Kilometern. Was im nächsten Jahr gemacht werden soll, ist noch nicht klar. Gerechnet wird mit Kosten in Höhe von 35.200 Euro. Das sind rund 16 Euro pro laufenden Meter.

Klauss verwies außerdem darauf, dass die Maßnahme den Politikern bei einem Ortstermin erläutert und im Umwelt-, Touristik- und Forstaussschuss sowie im Gemeinderat mehrheitlich beschlossen worden sei. Kritik an der Maßnahme kommt vor allen von den Grünen, die sie als unnötig ansehen.

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