Grüne helfen beim Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter

Von: smb
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Nordeifel. Die Atomkatastrophe in Japan hat die Debatte um die Nutzung regenerativer Energien neu entfacht. Die Anbieter von Ökostrom rücken in den Fokus. Allerdings gibt es beim Wechsel des Stromanbieters einiges zu beachten, will man auch wirklich Ökostrom-Kunde werden.

Die Grünen der Nordeifel - also der Ortsverbände Simmerath, Roetgen und Monschau - laden daher am 1. Mai um 11 Uhr in den Saal Achim und Elke in Konzen zum Stromwechselbrunch ein.

„Im Saal werden Computer aufgestellt und wer seine letzte Stromrechnung mitbringt, dem helfen wir beim Anbieterwechsel”, erklärt Klaus Stockschlaeder von den Simmerather Grünen. Dabei muss Ökostrom, wie die Grünen betonen, gar nicht unbedingt teurer sein, als der Energiemix aus Kohle, Atomkraft und regenerativen Energien.

Wichtig ist es jedoch, dass man einen Anbieter auswählt, der auch wirklich Ökostrom anbietet. Das bescheinigen einige Zertifikate und Labels über die beim Stromwechselbrunch beraten wird.

Die Grünen der Nordeifel schließen sich damit der Initiative „Atomausstieg selber machen” an, die von Umweltverbänden, Verbraucherschutz-Organisationen und Anti-Atom-Initiativen ins Leben gerufen wurde. „Mit dem Anbieterwechsel kann man den Konzernen das nehmen, was ihnen am wichtigsten ist”, sagt Stockschlaeder, „die Kohle und die Kunden”. So sollen die Energiekonzerne auf den regenerativen Weg gebracht werden.

Priggen und Krischer zu Gast

Der Stromwechselbrunch in der Trierer Straße 246 beginnt um 11 Uhr. Das Ende ist offen. Den Einführungsvortrag wird Reiner Priggen, der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag, halten. Er wird einen Überblick über den Umbau hin zu mehr Energieeffizienz und zu einer klimafreundlichen Versorgung mit Strom und Wärme aus 100 Prozent erneuerbaren Energien geben. Anschließend gibt es eine Diskussionsrunde rund um den Atomausstieg mit dem Bundestagsabgeordneten Oliver Krischer.
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