Großkirmes in Steckenborn: Tradition und Motto gewahrt

Von: ho
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Hoch soll er leben - der neue Steckenborner Hahnenkönig. Walter Egger (mitte) wurde nach seinem erfolgreichen Säbelhieb auf Schultern getragen und von den Besuchern auf der Festwiese entsprechend gefeiert.

Steckenborn. Die Karussells der Schausteller wurden von den Kindern häufig genutzt und an den Verpflegungsständen herrschte ebenso rege Nachfrage wie am Bierwagen.

Neben dem guten Wetter und dem großen Zuspruch durch die Dorfbevölkerung also hervorragende Voraussetzungen, um die Steckenborner Großkirmes, in diesem Jahr ausgerichtet vom Musikverein Heimat-Echo, in Schwung zu bringen. Die Begeisterung stellte sich bereits am Freitagabend spätestens nach dem Kirmesausgraben auf der Festwiese gegenüber der Gaststätte Stollenwerk ein.

Kirmes mit bayerischem Flair

Entsprechend dem diesjährigen Motto „Kirmes in Trachtenhand, durch das Eifeler Alpenland“ war diese entsprechend in Szene gesetzt. Und auch die zahlreichen Besucher bestätigten die Vermutung, dass in fast jedem Steckenborner Kleiderschrank eine Krachlederne und ein Dirndl zu finden ist, da die Besucher der abendlichen Eifelgaudi entsprechend bajuwarisch gekleidet waren. Die auf der großen Live-Bühne stark aufspielende Cover-Band Ilex steigerte an diesem schönen Sommerabend nochmals die gute Stimmung, sodass die konditionsstärksten Steckenborner „Feierbiester“ erst spät bzw. früh den Heimweg antraten.

„Ozapft ist!“ hieß es dann am Sonntagmorgen, als auf der Festwiese Weißwurst-Essen und Freibier für die erste halbe Stunde gab. Der Musikverein Schöneseifen spielte dazu bei Sonnenschein auf, sodass sich auf der Steckenborner Höhe bei Münchener Festbier schnell alpenländliche Atmosphäre verbreitete. Nach dem schönen Festzug, in den die Ortsvereine und Teilnehmer mit ihren Gefährten und Kostümen viel Arbeit steckten, gab der Musikverein Schöneseifen nochmals eine musikalische Darbietung.

Ab 14.30 Uhr stand dann „Hahnenköppen“ auf dem Programm, weswegen es auf der Festwiese wieder voll wurde. Dem Schnurhals des im Blecheimer befindlichen imaginären Federviehs setzten zunächst mit verbundenen Augen die Vertreter aller Ortsvereine mit dem „messerscharfen“ Hahnensäbel zu. Matthias Krüttgen, Vorsitzender des Heimat-Echos, moderierte diesen Wettbewerb gekonnt und spornte Teilnehmer und Publikum zu Höchstleistungen an. Nach über einer Stunde war der Hals noch immer am Hahn und Marc Bull sorgte mit Alpenhits und Mallarco-Ohrwürmern für allgemeine Auflockerung. Hiernach wurden die Kandidaten dann jeweils im Losverfahren ermittelt, wobei auch Aline Koll, Gregor Harzheim, Lars Krings und Udo Bongard den Säbel gegen den zähen Hähnchenhals und Blecheimer schwangen.

Nach drei Stunden vollbracht

Den Schlag der Schläge führte dann nach gut dreieinhalb Stunden Walter Egger aus. Der beruflich in der Kochbranche tätige Egger wurde somit der neue Steckenborner Hahnenkönig. Schließlich wurde bei der Hahnenkönig-Fete kräftig abgefeiert.

Der Montag stand zunächst im Zeichen der Kinderkirmes, wobei die Pänz mit Hüpfburg, Karussell und Spielen beste Unterhaltung fanden. Nach der abendlichen Abholung des Hahnenkönigs, klang die Steckenborner Großkirmes mit dem Hahnenkönigsball langsam und schwungvoll aus.

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