Großes Doppel-Jubiläum in Dedenborn

Von: peo
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Dedenborner Tanzmäuse: Eigentlich sollten die Mädchen nur feiern, sie schwangen beim Sternmarsch zu „Kölsche Tön“ der Musikvereine aber doch noch das Tanzbein. Foto: Peter Offermann
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Am Pfarrer-Engels-Platz begrüßten Vera Wimmer (r.) und Udo Berners (l.) alle teilnehmenden Vereine des Sternmarsches zum Doppel-Jubiläum. Foto: P. Offermann

Dedenborn. Judith Breuer vom Musikverein „Allzeit Fröhlich“ war begeistert: „Die letzten Tage habe ich gemerkt, was Zusammenhalt bedeutet. Wie hier Hand in Hand bei der Vorbereitung zusammen mit dem Kirchenvorstand gearbeitet wurde, das ist schon der Wahnsinn“, sagte sie beim Doppel-Jubiläumsfest in Dedenborn.

Sie lobte die überwältigende Unterstützung der Dorfbevölkerung, sei es beim Auf- und Abbau, bei den Stationen des Sternmarsches, hinter der Theke, bei den Spenden oder an weiteren Stellen. Einen besonderen Dank sprach sie dem „Kopf“ der Feierlichkeiten zu 300 Jahren Pfarre und 110 Jahren „Allzeit Fröhlich“ Dedenborn aus: Carsten Wimmer.

Das Jubiläum der Superlative am vergangenen Wochenende startete am Samstag mit dem Sternmarsch, dem nicht nur zahlreiche Musikvereine und Pfarreien samt Gefolge beiwohnten. Auch in der Bevölkerung kam das Feier-Wochenende, bei dem die „Perle im Rurtal“ fast aus allen Nähten platzte, bestens an. „So etwas habe ich in Dedenborn noch nicht erlebt, einfach klasse“, resümierte etwa Ortskartellvorsitzender Kurt Bongard.

Beste Stimmung herrschte aber nicht nur beim späten Eintreffen der Vereine am Pfarrer-Engels-Platz, sondern auch an den Stationen. „Es ist beeindruckend, dass ein weltliches und ein kirchliches Fest gemeinsam gefeiert wird. So kommt das Miteinander zum Ausdruck, ohne das ein Zusammenleben im Ort nicht möglich wäre“, so Pfarrer Stoffels in seinem Grußwort.

Dem konnte sich Udo Berners nur anschließen, der besonders die gute Zusammenarbeit beider Vorstände, der Mitglieder und der gesamten Dorfbevölkerung im Flyer zum Doppeljubiläum lobte.

Die ausrichtenden Vereine freute, dass nach dem Sternmarsch auf dem Pfarrer-Engels-Platz bis in die Puppen gefeiert wurde. Auch und besonders mit den teilnehmenden Vereinen, die durch die Bank positiv auf die gute Organisation reagierten. „Voller Respekt an Dedenborn. Was dieser Ort hier auf die Beine gestellt hat, ist schon einsame Spitze“, sagte ein Mitglied der Eifelklänge aus Eicherscheid.

Kein Verschnaufen

Doppeltes Jubiläum an zwei Tagen, da war an Verschnaufen für die Ausrichter nicht zu denken. Und so ging es denn auch am Sonntag mit der heiligen Messe, um deren Gestaltung sich Anja Berners gekümmert hatte, weiter. Im Anschluss spielte die Melano-Showband auf. Auch an diesem Tag durfte Dedenborn wieder zahlreiche Gäste aus Nah und Fern begrüßen.

Großes Lob erfuhren die Veranstalter von Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, von einem sichtlich stolzen Ortsvorsteher Helmut Kaulard sowie vom Ortskartellvorsitzenden Kurt Bongard.

Bevor es zum Abschluss eines Jubiläums, welches nicht nur den Dedenbornern noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird, zur großen Verlosung, moderiert von Bernd Wimmer, kam, sorgten noch das Trommler- und Pfeiferkorps aus Strauch sowie der befreundete Musikverein aus Kallmuth für beste Unterhaltung.

Für diese war nicht nur musikalisch gesorgt. Es gab ein Schätzspiel, bei dem ein Einkaufswagen gefüllt wurde, dessen Wert man erraten musste. Ebenfalls gab es ein Kirchenspiel, bei dem anhand von Fotos erraten werden musste, um welche Kirche des Monschauer Land es sich handelt.

Besonderes Lob erfuhr Josef Löhrer von Judith Breuer. „Der hat Wahnsinniges geleistet! In monatelanger Kleinstarbeit hat er Texte und Fotos für die Chronik zu 300 Jahre Pfarrkirche Dedenborn gesammelt.“ Dieses Buch kann jetzt über den Kirchenvorstand der Pfarre Dedenborn erworben werden.

Besten Anklang fand auch die Cafeteria, wofür der Dank beider Veranstalter den Bäckerinnen für die zahlreichen Kuchenspenden galt. Und auch die Kleinsten kamen in der Hüpfburg voll auf ihre Kosten. Für die Aktiven war nach solch einem schönen zweiten Tag jedoch immer noch nicht Schluss. Man musste auch am zweiten Tag des Jubiläumswochenendes, wegen des angekündigten und auch eintretenden Starkregens, nochmals zahlreiche helfende Hände versammeln, um den Kehraus zu machen.

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