Monschau - Großer Andrang beim Chorkonzert in Monschauer Aukirche

Großer Andrang beim Chorkonzert in Monschauer Aukirche

Von: ale
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Miriam Schlösser und Manfred Lutter (am Piano) hatten mit den Liedern für das Konzert in der Monschauer Aukirche eine gute Wahl getroffen. Die hellen, klaren Kinderstimmen begeisterten die Zuhörer. Foto: Anneliese Lauscher

Monschau. Vor Beginn des Konzertes in der Aukirche herrschte großes Gedränge – draußen auf dem Weihnachtsmarkt und drinnen. Vier Chöre bringen naturgemäß schon zahlreiche Freunde mit, und viele Menschen aus den Orten der Umgebung wollten sich das Programm am Sonntag nicht entgehen lassen.

Der Kinderchor „Kimundi“ hatte eingeladen und erwachsene Mitstreiter gefunden. Die über 100 Sängerinnen und Sänger warteten mit einem überaus reichhaltigen Repertoire auf, helle Kinderstimmen und reife, geübte Chorstimmen ertönten im Wechsel oder erfreuten mit harmonischem Zusammenklang.

Schon das Einsingen machte neugierig: Vor dem Altar gruppierten sich die Kinder, neben der Orgel hatten sich die Erwachsenen aufgestellt. Nun wurde noch kurz ausprobiert, wie die Abstimmung für gemeinsame Vorträge gelingen könnte.

Und dann begann das Konzert, zunächst leise mit dem Wiegenlied „Josef, lieber Josef mein“; da lauschte man gebannt den kleinen Solisten aus dem Kinderchor. Für „Bajuschki baju, eine russische Weise, stellten sich die Männer des MGV Mürringen hinter den Kindern auf; sie gaben dem munteren Gesang der Kinder einen feierlichen Rahmen. Die Männer aus Mürringen unter der Leitung von Jean-Jacques Rousseau erfüllten den Kirchenraum mit starkem, klar artikuliertem Gesang. „In dulci jubilo“ klang freudig und laut; das Spiritual „Go, tell it on the Mountains“ kam rhythmisch und fröhlich daher. „Wenn die Hirten so klatschen, was denkt sich das Schaf?“, sang Kimundi im Dreivierteltakt; die jüngsten Sängerinnen und Sänger bekamen viel Applaus.

Miriam Schlösser und Manfred Lutter hatten mit den Liedern eine gute Wahl getroffen. Es gefiel den Kindern und gleichermaßen den Zuhörern. Inge Lönartz begleitete die Vorträge am Piano. „In the bleak midwinter“ wurde ein wunderbarer Hörgenuss, hier sangen die Kinder alleine die erste Strophe, dann stimmten die Frauen vom Chor „Maranatha“ ein und schließlich auch die Männer.

Die schöne alte Weise „Scarborough fair“ trug Maranatha in vorzüglicher Harmonie vor, ergänzt durch einen gefühlvollen Solosopran. Man konnte nur staunen, wie kraftvoll die 16 Sängerinnen und Sänger des Chores SingPhonie mit ihren Stimmen den Raum erfüllten; es sprach viel Können und helle Freude aus ihrem Vortrag, beispielsweise „The singing heart“ beeindruckte die Zuhörer sehr.

Als dann Ralf Dederichs (der auch den Chor Maranatha leitet) an der Orgel „Oh, du fröhliche“ anstimmte, sangen alle Besucher mit. Lange spendeten sie Beifall für dieses wunderschöne musikalische Geschenk zum vierten Advent. Und sie spendeten beim Hinausgehen für die Flüchtlingshilfe, denn sie fühlten sich angesprochen von den Worten auf dem Programmzettel: „Wir möchten gerne denen helfen, die seit kurzem unter uns wohnen, die von weither gekommen sind, wo Krieg herrscht und wo ihr Leben bedroht ist.“

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