Großeinsatz: Feuer im Wasserwerk Perlenbach

Von: P. St.
Letzte Aktualisierung:
14738892.jpg
Rund 50 Feuerwehrleute waren an der Trinkwasseraufbereitungsanlage Perlenau im Einsatz. Hier brannte ein Batterieschrank. Foto: psm

Monschau. Die Feuerwehr Monschau war am Montag beim Wasserwerk Perlenbach im Großeinsatz. Schlimmerer Schaden am Gebäude der Trinkwasseraufbereitungsanlage des Wasserversorgungszweckverbandes konnte aber noch abgewendet werden, denn der technischer Defekt wurde schnell entdeckt.

Dank des Eingreifens eines Mitarbeiters des Wasserwerks und später der Feuerwehr konnte ein Schwelbrand in einem Schaltschrank rasch unter Kontrolle gebracht werden.

Der Löschzug der Altstadt Monschau wurde am Pfingstmontag um 15.17 Uhr zu einem Brand in die neue Trinkwasseraufbereitungsanlage Perlenau alarmiert. Bei Eintreffen der Wehrleute waren die Räumlichkeiten bereits so stark verraucht, dass ein Betreten des Gebäudes nur noch unter Atemschutzgeräten möglich war. Es wurden daher zwei weitere Löschzüge zur Verstärkung nachgefordert.

Nach Rücksprache mit den Verantwortlichen des Wasserwerks befand sich der Brand in einem sensiblen Technikbereich. Die ersten Brandbekämpfungsmaßnahmen wurden mit Kohlenstoffdioxid durchgeführt. Ein brennender Schaltschrank konnte aus diesem Bereich geborgen werden und wurde anschließend mit Wasser abgelöscht.

Das abschließende Entrauchen des Gebäudes erfolgte durch mehrere elektrische Hochleistungslüfter. Im Einsatz waren 50 Mann der Löschzüge Altstadt Monschau, Höfen-Rohren, Kalterherberg-Mützenich und der ABC-Komponente des Löschzuges Imgenbroich-Konzen. Feuerwehrsprecher Heiner Sauren: „Das Einsatzziel, die Betriebssicherheit der Trinkwasseraufbereitung zu erhalten, wurde durch das umsichtige Arbeiten aller Beteiligten erreicht.“

Entdeckt worden war die Störung von einem Mitarbeiter des Wasserwerks auf der Anlagenüberwachung. Aus dem Gebäude drang bereits dichter Qualm, als der Mitarbeiter eintraf. Dennoch gelang es ihm, mit Hilfe eines Feuerlöschers erfolgreich erste Brandbekämpfungsmaßnahmen vorzunehmen. Wie Elmar Hackling, der Leiter der Aufbereitungsanlage und der stellvertretende Betriebsleiter Gerhard Schmitz weiter erläuterten, sei das Feuer in einem Schaltschrank entstanden. Dabei handele es sich um eine Batterieanlage, die im Notfall eine unabhängige Spannungsversorgung gewährleiste und Spannungsspitzen bei Gewittern abbaue und Netzstabilität gewährleiste. Eine Ursache für das Feuer könne man nicht nennen, der Sachschaden sei aber überschaubar.

Zwischen 15.30 Uhr und 18 Uhr unterbrach das Wasserwerk den Betrieb der Aufbereitungsanlage, damit man gefahrlos an der beschädigten Anlage arbeiten konnte. Versorgungslücken in der Trinkwasseraufbereitung entstanden nicht, da die Hochbehälter über genügend aufbereitete Trinkwasserreserven verfügten.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert