Simmerath - Große Pläne für die Schwimmhalle in Simmerath

Große Pläne für die Schwimmhalle in Simmerath

Von: P. St.
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Nach 45 Jahren dringend sanierungsbedürftig: Die Schwimmhalle Simmerath soll baulich und energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. Für die Neugegestaltung der Schwimmhalle Simmerath gibt es große Pläne: Das Becken der Josef-Jansen-Sportstätte soll auf 10 mal 25 Meter vergrößert werden (die bisherige Größe ist 8 mal 20 Meter).

Die Schwimmhalle muss für dieses Vorhaben teilweise abgerissen werden. Verbunden mit der Maßnahme ist eine umfangreiche bauliche und energetische Sanierung. Um das Schwimmbad in Simmerath langfristig zu erhalten, sei „dringender Handlungsbedarf gegeben”, sagte Beigeordneter Karl-Heinz Hermanns in der Ratssitzung am Donnerstagabend.

In nicht öffentlicher Sitzung stellte ein Ingenieurbüro die Pläne vor, und konfrontierte die Gemeindevertretung mit den Realitäten: 3,5 bis 3,7 Millionen Euro würde die Umgestaltung des Bades kosten.

Nach längerer Diskussion beschloss der Gemeinderat einvernehmlich, die bauliche und energetische Sanierung der Schwimmhalle (nach Passivhaus-Standard) verbunden mit der Vergrößerung des Beckens in Angriff zu nehmen.

Noch ungeklärt ist aber der wichtigste Punkt des Projektes: die Finanzierung. Ein Kostenvolumen zwischen 3,5 und 3,7 Millionen Euro setzen die Fachleute an, die die bauliche und energetische Situation des 45 Jahre alten Gebäudes unter die Lupe genommen hatten. Die Verwaltung wurde beauftragt, Möglichkeiten zu erkunden, wie man an Fördermittel kommt, denn allein kann die Gemeinde Simmerath die Kostenlast nicht tragen. Auch einen Bauzeit-Plan gibt es noch nicht.

Untersuchungen der Bausubstanz und der Schwimmhallentechnik hatten zuvor deutlich gemacht, „dass die Halle in diesem Zustand auf Dauer nicht genutzt werden kann”, sagte Beigeordneter Karl-Heinz Hermanns. Um den Schwimmbetrieb aufrecht zu erhalten, sind bereits einige Verbesserungen kurzfristig erfolgt.
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