Große Ausbildungsbörse in der Dreifachhalle Simmerath

Von: hes
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„Ausbildung bringt‘s!“ lautet der Slogan des Plakats, das ab sofort überall für den 13. Ausbildungstag der Gemeinden Simmerath und Roetgen sowie der Stadt Monschau wirbt. Unser Bild zeigt die Verantwortlichen des diesjährigen Ausbildungstags mit Schülerinnen und Schülern des Simmerather Berufskollegs. Foto: Heiner Schepp

Simmerath/Nordeifel. „Ausbildung bringt‘s!“ So lautet das Motto des mittlerweile 13. Ausbildungstages, den die drei Nordeifelkommunen Simmerath, Monschau und Roetgen am Donnerstag, 25. April, ausrichten. Nach den erfolgreichen Veranstaltungen 2011 in Roetgen und 2012 in Imgenbroich ist in diesem Jahr wieder die Gemeinde Simmerath an der Reihe und wird mit einer Neuerung aufwarten.

 „Wir möchten diese große Veranstaltung erstmals nicht im Schulgebäude selbst, sondern in der Dreifachhalle des Berufskollegs ausrichten“, sagt Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und erläutert: Beim 10. Ausbildungstag hier in Simmerath fühlten sich einige Aussteller, die in den Randbereichen des Kollegs untergebracht waren, etwas abseits und haben berechtigterweise um einen besseren Standort gebeten. Dem wollen wir Rechnung tragen“, so Hermanns.

Und so wird die Dreifachhalle am letzten Donnerstag im April zur „Eventhalle“ umfunktioniert und auf einen Blick Platz für die erwarteten rund 50 Aussteller bieten. Dankbar ist man dabei für die Unterstützung der Gemeinde Roetgen, die eine spezielle Auslegware zum Schutz des empfindlichen Hallenbodens zur Verfügung stellen wird. „Das Verlegen des Bodens, der beispielsweise bei Karnevalsveranstaltungen hier ausgelegt wird, wäre zu aufwendig gewesen; deshalb sind wir sehr froh über das Angebot aus Roetgen“, erläutert der Bürgermeister.

Der Boden wird an diesem 25. April einiges aushalten müssen. Bereits jetzt liegen Brigitte Jansen, die den Ausbildungstag federführend für die Gemeinde Simmerath organisiert, die Zusagen sämtlicher weiterführenden Schulen aus unserer Region vor. Im Einzelnen sind dies die Förderschule Nordeifel, die Gemeinschaftshauptschulen Simmerath und Monschau, die Elwin-Christoffel-Realschule, die St. Ursula-Mädchenrealschule und das St. Michael-Gymnasium in Monschau, das Franziskus-Gymnasium Vossenack, die Privatschule Conventz aus Roetgen sowie aus der benachbarten Gemeinde Hürtgenwald die Hauptschule Kleinhau.

„Die Realschule Kleinhau prüft derzeit noch ihre Teilnahme“, sagte Bürgermeister Hermanns am Donnerstag beim Pressegespräch zum Ausbildungstag 2013. Möglicherweise werde die Gemeinde Hürtgenwald noch als vierte mitausrichtende Kommune ins Boot kommen, zumal diese auch dem künftigen Schulzweckverband Nordeifel angehören wird.

Mit knapp 800 Schülerinnen und Schülern der neunten und zehnten Klassen bzw. der Jahrgangsstufen elf der genannten Schulen rechnet Brigitte Jansen beim 13. Ausbildungstag, was eine gut organisierte Zeitplanung erforderlich macht. Der Besuch des Ausbildungstages wird für die Jugendlichen eine schulische Veranstaltung darstellen, doch der Bürgermeister wünscht sich, „dass die Schüler den Besuch nicht als Wandertag ansehen, sondern die Chance ergreifen, sich über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren, und auf die Betriebe zugehen“, so Hermanns.

Auch seitens der Betriebe wünschen sich die ausrichtenden Gemeinden nun reges Interesse. Immerhin über 200 Betriebe, Unternehmen und Institutionen in der Nordeifel und auch überörtliche Anbieter wie Finanzamt, Bundeswehr oder Polizei wurden angeschrieben und haben teils ihre Teilnahme bereits zugesagt. Dies könnte auch daran liegen, dass sich die Situation um Ausbildungsplätze vollständig umgedreht habe, glaubt Ingrid Wagner, Schulleiterin des Berufskollegs: „Vor Jahren gab es viele Bewerber für einen Ausbildungsplatz – heute müssen die Betriebe um die Auszubildenden werben“, so Wagner.

Diesen Trend bestätigten die beiden Vertreter der Betriebe beim Pressegespräch im Berufskolleg. „Wir haben zwar noch keine Probleme, gute Auszubildende für unsere acht bis zehn Ausbildungsplätze zu bekommen, aber die Chance, genommen zu werden, ist für die jungen Bewerber heute weitaus größer als früher“, so Carsten Görner, Ausbilder bei der Firma Junker. Und Peter Berlin, Kaufmännischer Leiter der Eifelklinik St. Brigida in Simmerath verwies darauf, dass man nun wieder selbst ausbilde, weil der Personalbedarf für das enorme Wachstum der Klinik gedeckt werden müsse und man da lieber auf selbst ausgebildete Kräfte setze. Die Eifelklinik wird im neuen Ausbildungsjahr für Pflegekräfte die Zahl der Plätze von sechs auf acht aufstocken.

Interessierte Betriebe, auch kleine Handwerksbetriebe, die ausbilden, können sich bei der Gemeinde Simmerath für einen kostenlosen Stand auf der Ausbildungsbörse melden, Ansprechpartnerin ist Brigitte Jansen, Telefon 02473-607198.

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