Greta deckt den Geschenketisch

Von: Udo Kals
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Aachen. Vorhang auf für ein Projekt, mit dem die Kinder- und Jugendsparte des Grenzlandtheaters (Greta) und die Städteregion nach eigenen Angaben bundesweit neue Bühnenbretter betreten.

Ab sofort können Schulen in der Städteregion Vorstellungen für die beiden neuen-Greta-Produktionen „Die Geschichte von Lena” und „Die Leiden des jungen Werther” mit dem Clou buchen, das die Aufführungen kostenlos und an festen Spielstätten stattfinden.

So sind die Stücke demnächst im Alsdorfer Energeticon, im Zinkhütter Hof in Stolberg, in der Tenne in Simmerath-Eicherscheid und im Aachener Einhard-Gymnasium zu sehen. Den Schülertranpsort gibt es zu Sonderkonditionen. Auf Wunsch kommt die neue Theaterpädagogin Anja Geurtz vorab in die Klasse, um Schülern und Lehrern „die Angst vor Werther zu nehmen”, wie die noch aktive Hauptschullehrerin sagte.

Finanziert wird die Offensive, die zunächst pro Stück 30 Aufführungen vorsieht, über einen Förderverein. Bei größerem Interesse wird Geld über die neue Bildungszugabe hinzugeschossen. „An den Kosten darf es nicht scheitern”, meint Bildungsdezernent Gregor Jansen in der Hoffnung, möglichst viele Kinder fürs Theater begeistern zu können. „Das ist ein Tisch voller Geschenke, jetzt müssen die Schulen nur noch zugreifen”, sagt Uwe Brandt, Intendant des Grenzlandtheaters.

Dabei wird das Konzept noch erweitert, wie Städteregionsrat Helmut Etschenberg erläutert: Zielt Greta auf Schüler ab zwölf Jahren ab, soll der Vorhang auch für das Das-Da-Theater mit seinen Produktionen für Kindergarten- und Grundschulkinder gehoben werden.
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