Lammersdorf - Gregor Harzheim: „Simmerath soll nicht Eigentum einer Partei sein”

Gregor Harzheim: „Simmerath soll nicht Eigentum einer Partei sein”

Von: P. St.
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Lammersdorf. Seinen Anspruch, die politischen Machtverhältnisse in der Gemeinde Simmerath zu verändern, unterstrich bei der SPD-Kommunalwahlkonferenz in Lammersdorf erneut Bürgermeisterkandidat Gregor Harzheim

Vor fünf Monaten hat er von der Partei das einstimmige Vertrauen erhalten. Nun tritt er an, „eine Alternative zu den bestehenden Machtstrukturen in Simmerath” anzubieten.”

Als Bürgermeister werde er sich in erster Linie der Neutralität im Amt verpflichtet fühlen. Die Führung der Verwaltung und der Vorsitz im Gemeinderat müsse „absolut parteiunabhängig” erfolgen und nicht zum Wohle einer Partei. Schluss sein werde dann auch mit der unterschiedlichen Behandlung der Ratsvertreter, was die Weitergabe von Informationen der Verwaltung betreffe.

Gregor Harzheim zeigte sich überzeugt davon, „dass die Menschen den Wechsel wollen.” Daher solle Simmerath auch nicht länger „das Eigentum einer Partei sein.”

Ein zentrales Anliegen ist für Harzheim auch die Modernisierung der Verwaltung, die einer intensiven Aufgabenkritik unterzogen werden müsse. Auch die Erreichbarkeit für die Bürger müsse verbessert werden. Wegen der Vielzahl der künftig anstehenden Aufgaben sei in der Verwaltung die Position eines Familienbeauftragten einzurichten.

Harzheim versprach auch eine engere Zusammenarbeit mit den beiden Nachbarkommunen, „und das nicht nur beim Thema Schulen.” Ein Dauerbrenner ist auch für Harzheim die nicht zufriedenstellende Verkehrsanbindung nach Aachen. Hier dürfe nicht über die Köpfe der Bürger entschieden werden.

Bei der Ortsumgehung Kesternich hat Harzheim eine größer gewordene Akzeptanz in der Bevölkerung für aktuell vorgelegte alternative Trassenführung erkannt. Letztlich aber sei es Sache der Kesternicher, „ob die Ortsumgehung kommt.” Bei Zustimmung könnte in fünf bis sechs Jahren mit der Realisierung begonnen werden.

Beim Thema Tourismus kündigte der SPD-Bürgermeisterkandidat an, dass er „auf die erfolgreiche Arbeit meines Vorgängers im Amt, Hubert Breuer aufbauen” werde. Unabdingbar sei es allerdings, die Einnahmesituation der Rursee-Touristik zu stabilisieren.

Schließlich wandte sich Gregor Harzheim noch dem Gewerbegebiet Simmerath zu. Die beabsichtigte Erweiterung stoße zwar auf Schwierigkeiten, dürfe aber „nicht einfach aufgegeben werden. In konstruktiven Gesprächen solle man Lösungen suchen.
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