Goldwing-Treffen auf Steckenborner Sportplatz

Von: ho
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Bis zu 60 Goldwing-Maschinen w
Bis zu 60 Goldwing-Maschinen waren zu besichtigen. Richard Lauscher aus Steckenborn (2.v.l.) und der Club „Goldwing-Riders Erftkreis” führten die Veranstaltung dort zum dritten Mal durch. Foto: Hoffmann

Steckenborn. Wer sich ein Fahrzeug zulegt, das „nackt” knapp über 28.000 Euro kostet, aber nur zwei Räder hat, muss erstens über das nötige Kleingeld verfügen und darf sich zweitens ohne Zweifel als Liebhaber bezeichnen.

Eine Gruppe dieser Zweiradfahrer hatte sich am Wochenende am Steckenborner Sportplatz mit ihren imposanten Motorrädern in großer Zahl zum 8. Goldwing-Treffen eingefunden. Organisiert wurde diese Veranstaltung von den „Goldwing-Riders 1997 Erftkreis”, einem Verein der laut Vorsitzendem Joachim Schmidt 35 Mitglieder hat, die von Bergisch Gladbach bis Steckenborn ihren Wohnsitz haben.

Aus diesem Grunde kam auch die Verbindung zwischen Erftkreis und Eifel zustande, da Vereinsmitglied Richard Lauscher in der Steckenborner Wolfgasse wohnt. Über ihn fand nun schon zum dritten Mal das Goldwing-Treffen im Simmerather Ortsteil statt.

Wie immer hatten die Veranstalter sich viel Mühe gegeben und u.a. auf dem Sportplatz eine kleine Händlermeile aufgebaut, wo den Motorradfreunden beispielsweise Kleidung, Zubehör, Sticker, Logos und Beleuchtung angeboten wurde. Neben dem Club aus dem Erftkreis fanden sich am Wochenende zahlreiche Goldwing-Freunde aus der näheren und weiteren Umgebung mit ihren nicht alltäglichen Maschinen ein.

Aus Berlin, Ingolstadt, dem Ruhrgebiet, Kaiserslautern, Belgien und den Niederlanden hatten sich Biker am Steckenborner Sportplatz versammelt, und viele neugierige Zuschauer bestaunten die chromblitzenden Maschinen mit ihren wassergekühlten Vier- oder Sechs-Zylinder-Boxermotoren mit Kardanantrieb. Rund um den Sportplatz standen zeitweise an die 60 Stück dieser schweren Reisemotorräder, womit dort leicht und locker fahrbare Untersätze im Wert von über 1,5 Millionen Euro zu besichtigen waren.

1800-Kubik-Riesen

Die Besucher kamen jedenfalls aus dem Staunen nicht mehr heraus, da man schließlich nicht alle Tage Motorräder mit Airbag, Rückwärtsgang, Anhänger, Tempomat, Radio, MP3-Player, Getränkebecher und natürlich jede Menge Beleuchtung besichtigen kann. Allein die gepolsterten Sitze, die bei Anfertigung schon mal 1000 Euro kosten können, stellten bei den 1800-Kubik-Riesen ebenso einen Blickfang dar, wie die vielen LED-Lämpchen an Fußrasten und Trittbrettern. Bei dem dreitägigen Treffen hatten die Veranstalter zudem für beste Unterhaltung gesorgt.

Am Freitagabend stand mit der „Band The Young Sixties” Musik aus den 1950er und 1960er Jahren auf dem Programm, und Samstagabend boten bei Western- und Countrymusik die „Silverado-Dancer”, eine Linedance-Gruppe aus Mechernich, etwas fürs Ohr.

Tagsüber fanden regelmäßige Ausfahrten der Goldwingfahrer statt und am Samstagabend stand schließlich noch eine Lichterfahrt auf dem Programm. Beim abendlichen Zusammensein wurden gefachsimpelt und Erinnerungen ausgetauscht und der Besucher erfuhr, dass der normale Goldwing-Fahrer „ab 40 aufwärts ist” und mit seinem Gefährt nicht rast sondern reist.

Abreise stand dann schon am Sonntagmorgen für weit Angereiste auf dem Programm, die sich mit ihren chromblitzenden Maschinen auf den Heimweg machten.
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