Goldregen glänzte weiter oben

Von: smb
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Heißes Spektakel nach dem Feuerwerk: Der Steckenborner Alf Simons begeisterte auf dem Waldfest mit seiner Feuershow. Foto: Sarah Maria Berners

Steckenborn. Kurz vor dem Beginn des Feuerwerkes herrscht „Auf der Höhe” Hochbetrieb. Auf der Straße nach Hechelscheid ist wohl an keinem Tag im Jahr so viel Betrieb, wie jenem, an dem die Steckenborner Feuerwehr zum Waldfest ruft.

Seit mehr als 30 Jahren wird auch auf dem Steckenborner „Hövel” gefeiert, wenn in Rurberg und Woffelsbach der Rursee in Flammen steht. Ein Geheimtipp für Einheimische ist das Waldfest schon lange nicht mehr: Den wundervollen Blick über den Rursee und auf den Nationalpark fasziniert seit jeher zahlreiche Besucher. Und das Team der freiwilligen Feuerwehr hat an Theke, Musik und Grill immer viel zu tun. Neben den Vorbereitungsarbeiten auf dem Hövel haben die Feuerwehrleute am Samstag auch noch die Decken des neuen Feuerwehrhauses betoniert.

Schon vor dem Feuerwerk begeisterte die Steckenborner Sängerin Michelle Braun, die mit ihrer Stimme schon einige Wettbewerbe gewonnen hat, die Gäste mit Hits der großen Stars. Dann, kurz bevor in Rurberg die Raketen gestartet wurden, rückten die Besucher vom Festplatz auf die Wiese vor, um einen Logenplatz mit Blick auf die Feuerwerke im Tal zu ergattern. Viele hatten Decken, einige ein kleines Picknick mitgebracht.

Guter Blick auf Woffelsbach

Etwas enttäuscht waren einige Besucher, denen der Blick auf das Rurberger Feuerwerk wegen seines neuen Standpunktes am Honigberg verwehrt blieb. Wer sich aber 200 Meter weiter auf die Kuppe bewegte, konnte einige Blicke auf das Rurberger Höhenfeuerwerk genießen, wenngleich der dichte Rauch der Feuerwerkskörper viele Lichter einhüllte.

Ab und an flog ein Goldregen so hoch in den Nachthimmel, als wäre er extra für Steckenborn in die Luft geschossen worden und sogar vom Festplatz erschallten dann die feuerwerktypischen „Ohhs” und „Aahs”. Den Blick auf das Woffelsbacher Seefeuerwerk sowie auf viele beleuchtete Boote auf dem See, gab es im Anschluss unverstellt.

Während es auf der Wiese eher kühl war, ging es auf der Bühne am Festplatz nach dem Feuerwerk ziemlich heiß her. Der Steckenborner Alf Simons beeindruckte mit seiner spektakulären und athletischen Feuerschow Erwachsene und Kinder, die jede Bewegung mit weit aufgerissen Augen verfolgten. Währenddessen rollten schon die ersten Autos wieder vom gut gefüllten Parkplatz. Erst spät fuhren die letzten Autos nach Hause. Und dann kehrte wieder Ruhe ein „Auf der Höhe”, bis zum nächsten Waldfest.
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