Simmerath - Glasfaser kommt nicht bis ins Rurtal

Glasfaser kommt nicht bis ins Rurtal

Von: P. St.
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Ein letzter Versuch, die Bürger der Orte Einruhr und Erkensruhr für den Anschluss an das Glasfasernetz zu begeistern, ist gescheitert. Symbolbild: dpa Foto: dpa

Simmerath. Ein nachträglicher, letzter Versuch, die Bürger der Orte Einruhr und Erkensruhr für den Anschluss an das Glasfasernetz zu begeistern, ist gescheitert. Auch eine weitere Infoveranstaltung löste keinen neuen Schub an Verträgen aus.

Die Nachfragebündelung blieb bei unter 30 Prozent hängen und damit deutlich unter den erforderlichen 40 Prozent für einen Netzausbau. Ähnlich war die Situation auch in anderen Rurtalorten. In Dedenborn, Rurberg und Woffelsbach gibt es wegen schwacher Nachfrage ebenfalls keinen Netzausbau.

Dafür wird die Deutsche Glasfaser aber jetzt noch die Ortschaften Simmerath, Witzerath und Kesternich ins Ausbauprogramm aufnehmen, obwohl hier die Nachfragebündelung zum 30. November bei 38 Prozent hängengeblieben war.

Dies teilte Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns jetzt im Rahmen der begonnenen Haushaltsberatungen mit. Die Gemeinde Simmerath wird bei der Abwicklung des im nächsten Jahr beginnenden Glasfaserausbaus ein Ingenieurbüro mit der Begleitung des Projektes beauftragen.

Im Etat für das Jahr 2018 stehen dafür 30.000 Euro zur Verfügung. Begonnen werden soll mit dem Glasfaserausbau zur Erhöhung der Internetgeschwindigkeit in der Ortschaft Lammersdorf.

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