Gezielt zu den Sehenswürdigkeiten im Stadtgebiet

Von: P. St.
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Die Engelsley am Eifelsteig be
Die Engelsley am Eifelsteig bei Monschau: Auch diese touristische Sehenswürdigkeit soll besser ausgeschildert werden. Foto: P. Stollenwerk

Monschau. Wo liegt Kaiser Karls-Bettstatt? Wie findet man das Kreuz im Venn? Wo geht es hinauf zur Ehrensteinsley? Diese Fragen muss sich der Einheimische sichnicht stellen, wohl aber der Besucher. Und so kommt es, dass so mancher Gast im Stadtgebiet Monschau leicht ratlos auf einem Wanderparkplatz hin und her wandert und nach Orientierung sucht.

Das soll jetzt besser werden: Monschau kommt im Jahr 2013 in den Genuss beachtlicher Fördermittel, um die touristischen Sehenswürdigkeiten besser auszuschildern, Wandertafeln zu errichten und andere Maßnahmen zur Verbesserung und Attraktivitätssteigerung des Naherholungsraumes zu finanzieren.

Die Fördermittel in einer Gesamthöhe von 11 000 Euro stellt überwiegend der Naturpark Nordeifel zur Verfügung. Auf die Stadt Monschau selbst selbst kommen keine Kosten, sieht man einmal von rund 500 Euro Treibstoff- und Maschinenkosten ab. 70 Prozent der Kosten übernimmt der Naturpark, der restliche Anteil soll über die Tourismusförderung der Städteregion Aachen erfolgen.

An Anregungen, wo Verbesserungen erfolgen sollen. mangelt es der Stadt nicht. Neben den eingangs genannten Sehenswürdigkeiten soll auch die Beschilderung im Bereich der Engelsley und der Eifel-Blicke verbessert werden.

Dank an ehrenamtliche Helfer

Neue Wanderkarten bz. Wandertafeln sollen an den Parkplätzen Norbertuskapelle, Zum Brüchelchen, Widdau und Burgau sowie an den ehemaligen Bahnhöfen Monschau und Konzen errichtet werden.

Weiterhin sollen umfangreiche Freischneidearbeiten erfolgen, so entlang des Vennbahnradweges zwischen Norbertuskapelle und Küchelscheid, am Rurufer-Radweg, entlang der Wanderwege Eifelsteig, Nationalparkweg sowie der Kloster- und Narzissenroute. Bei den Freischneidearbeiten setzt man auf ehrenamtliche Kräfte der Heimat und Eifelvereine, denen die Arbeitsstunden dank der Fördermittel vergütet werden.

Der Anstrich der Eifel-Blicke und vier neue Bänke im Fuhrtsbachtal komplettieren die Maßnahmen, die Björn Schmitz von der Stadtverwaltung jetzt im Wirtschaftsausschuss vorstellte.

Ausschussmitglied Bernd Roder begrüßte die Maßnahmen, die zur professionellen Darstellung des Tourismus gehörten. Dass die Kosten nicht höher ausfielen, sei vor allem den vielen ehrenamtlichen Kräften in den Vereinen zu verdanken, doch dürfte man von den ehrenamtlichen Kräften „nicht beliebig viel” verlangen.
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