Gesundes Frühstück auch mit Spaßfaktor

Von: P. St.
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Die neuen Waveboards sind da: Dank des von den Frühstücksmüttern an der Monschauer Elwin-Christoffel-Realschule erzielten Uberschusses konnten die Funsport-Geräte angeschafft werden. Foto: P. Stollenwerk

Monschau. Jeden Mittwoch zwischen 9.20 und 9.40 Uhr, und das schon seit rund zwölf Jahren, wird an der Monschauer Elwin-Christoffel-Realschule ein gesundes Frühstück angeboten. Als diese Elterninitiative damals aus der Taufe gehoben wurde, war die Schule noch renovierungsbedürftig und hinter Bäumen versteckt.

Heute zeigt sich das Gebäude komplettsaniert, und die typische Architektur der 60er Jahre im kleinen Laufenbachtal ist ein echter Blickfang.

Dass das gesunde Frühstück schon so lange Bestand hat, ist vor allen hunderten Freiwilligen zu verdanken, die sich stets in den Dienst der Schüler und der Schule stellten.

Sehr preisgünstig

Ein Drittel der rund 530 Schüler nimmt das Angebot regelmäßig in Anspruch, zumal die hier angebotenen Brötchen und Pizzastücke extrem preisgünstig sind. Entsprechend groß ist in der Mittwochs-Pause auch der Andrang. Mit Kosten zwischen 30 und 50 Cent werden etwas mehr als die Selbstkosten gedeckt, aber im Laufe des Schuljahres häuft sich der Überschuss zu einer beachtlichen Summe.

So war der jährliche Kassensturz der allesamt ehrenamtlichen tätigen Frühstücksmütter auch in diesem Jahr wieder erfreulich hoch ausgefallen. Über das schöne Ergebnis freuten sich jetzt auch Schulleiter Peter Groten und SV-Vertrauenslehrer Dietmar Deuster, denn der Überschuss fließ direkt in die Schule zurück.

Diesmal wurden in Ansprache mit der Schulleitung 16 Waveboards zum Stückpreis von gut 100 Euro angeschafft, die in der Turnhalle von den Frühstücksmüttern an die Schüler übergeben wurde. Waveboards sind Skateboard-ähnliche Funsport-Geräte, mit denen sich auf Asphalt kunstvoll fahren lässt.

Vor diesem Hintergrund kommt der von der Stadt soeben frisch asphaltierte Multifunktionsplatz an der Realschule gerade recht. Im vorigen Jahr wurden vom Überschuss eine Beschallungsanlage für die Turnhalle und ein Kicker angeschafft.

Ute Reher ist seit drei Jahren für die Koordination der Frühstücksmütter zuständig. Dank eines akribisch ausgearbeiteten Einsatzplanes klappt die Abwicklung reibungslos. Enorm erleichtert wird die Arbeit durch die Tatsache, dass in diesem Schuljahr 54 Mütter, darunter überwiegend Berufstätige und sogar drei Omas, für die ehrenamtliche Tätigkeit zur Verfügung stehen. „Allein im neuen Schuljahr sind 16 Mütter neu hinzugekommen”, freut sich Ute Reher über die breite Unterstützung des gesunden Frühstücks.

Die Arbeit für den beliebten Pausensnack geht selbstverständlich weit über die Pause hinaus. Mittwochs ist die jeweils zuständige Gruppe bereits um acht Uhr in der Schule, andere liefern von zu Hause aus ihren kulinarischen Beitrag.

„Es läuft hervorragend”, freut sich Ute Reher, dass die Idee des gesunden Frühstücks sich an der ECR längst etabliert hat, und man mit diesem Angebot Schülern und Schule regelmäßig etwas Gutes tun kann.
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