Eifel - Geschützte Eiche am Naturdenkmal Rakkesch stellte eine Gefahr dar

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Geschützte Eiche am Naturdenkmal Rakkesch stellte eine Gefahr dar

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Die gefällte Eiche war deutlich geschwächt.

Eifel. Die Alarmglocken läuteten jetzt beim Heimat- und Geschichtsverein Roetgen, nachdem bekannt geworden war, dass am Roetgener Naturdenkmal Rakkesch eine geschützte Eiche mit der Nummer E3 gefällt worden war.

Diese Aktion löste zunächst einmal Rätselraten bei den Vereinsmitgliedern aus, denn ein Grund für die Aktion konnte zunächst nicht in Erfahrung gebracht werden, wie Vereinsvorsitzender Rolf Wilden jetzt berichtete, zumal er selbst bei einer kurzen Inaugenscheinnahme des gefällten Baumriesen keine Vorschädigung erkennen konnte. Immerhin handelte es sich bei der 150-jährigen Eiche um ein eingetragenes Naturdenkmal.

Roetgens Bürgermeister Jorma Klauss erläuterte auf Anfrage der Lokalredaktion, dass der Baumriese im Kronenbereich eine deutlich sichtbare Schädigung gezeigt habe. Daher sei man in Absprache mit der Unteren Landschaftsbehörde der Städteregion Aachen überein gekommen, den Baum, der direkt an einem Wanderweg un der Schutzhütte stand, zu fällen.

Ein Tag später gab dann auch der Heimat- und Geschichtsverein Entwarnung. In der Tat sei in der Krone des Baumes wohl schon vor Jahren ein meterlanger Riss entstanden, der erst jetzt entdeckt worden sei. Um eine Verkehrsgefährdung auszuschließen, sei der Baum gefällt worden. Rolf Wilden: „Der Vorgang ist zwar bedauerlich, aber in der heutigen Zeit wohl unvermeidbar.“

Noch in den 1970er Jahren habe man alles versucht, um den Baum zu retten, wie man z.B. in den Aufsätzen von Hermine Wolf nachlesen könne. „Eine bessere Kommunikation“ im Vorfeld der Aktion wäre aber sicher sehr sinnvoll gewesen“, meint der Vorsitzende.

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