„Geschlossene Gesellschaft“ im Gymnasium

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Aufgeführt wird das Stück des Grenzlandtheaters in der Aula des St.-Michael-Gymnasiums in Monschau.

Eifel. Zu Lebzeiten sind sie sich nie begegnet, jetzt, nach ihrem Tod, treffen sie in einem Raum aufeinander: der Journalist Garcin, die luxusverwöhnte Estelle und die Postangestellte Inès. Drei völlig unterschiedliche Personen, die einander nun ausgesetzt sind: auf ewig. Einer wird zum Folterknecht des anderen.

Allmählich enthüllen sich ihre Lebensgeschichten – mit all ihren menschlichen Abgründen, Ängsten, Sehnsüchten und Selbstlügen. Sartre entwirft in seinem psychologisch spannenden Stück das Bild einer ganz diesseitigen Hölle: Durch den Blick der anderen hat jeder Mensch die Möglichkeit, sich selbst zu erkennen – ein schmerzlicher und quälender Vorgang, der jedoch auch eine Chance sein kann.

In der Besetzung sind zu sehen: Tino Lindenberg als Garcin, Madeleine Niesche als Estelle, Simone Pfennig als Inès, der Kellner wird gespielt von Anton Weber. Regie führt Franz Mestre, für das Bühnenbild ist Manfred Schneider verantwortlich, für das Kostümbild Sigrid Trebing.

Aufgeführt wird das Stück des Grenzlandtheaters am Freitag, 7. November, um 20 Uhr in der Aula des St.-Michael-Gymnasiums in Monschau.

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