Nordeifel - Germania strebt der Meisterschaft scheinbar unaufhaltsam entgegen

Germania strebt der Meisterschaft scheinbar unaufhaltsam entgegen

Von: kk
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Nordeifel. Nach dem knappen 1:0-Erfolg bei Borussia Brand gehen für den TuS Mützenich in der Aachener Kreisliga A die Endspielwochen im Abstiegskampf weiter. Am aktuellen Spieltag stellt sich beim TuS der neue Tabellenletzte, Union Mariadorf-Hoengen, vor.

Am Gründonnerstag reisen die Mützenicher zum Viertletzten Teutonia Weiden. Ostermontag ist man beim Tabellenvorletzten JSV Baesweiler zu Gast, am letzten Aprilsonntag haben die Grün-Weißen dann noch beim FC Stolberg Termin, der auch noch im Abstiegskampf involviert ist. Jetzt soll die Gruppe aus dem Venndorf die dringend benötigten Punkte zum Klassenerhalt holen, das sieht auch Trainer Wolfgang Zimmer so. „Unser Gegner steht noch mehr unter Druck als wir. Wenn wir den Sieg aus Brand vergolden wollen, dann müssen wir gewinnen“, ordnet der Trainer die Begegnung gegen den neuen Alsdorfer Fusionsverein als „Sechspunktespiel“ ein, das man unbedingt gewinnen muss.

Einige Geschosse höher, in der Beletage der Liga, ist es für Ligaanführer Germania Eicherscheid genauso wichtig zu punkten, um die direkten Mitkonkurrenten im Meisterschaftsrennen, Eintracht Verlautenheide und den SC Kellersberg, zumindest auf Distanz zu halten. Wobei Germania Trainer Wilfried Schmitz mit seinem Team auf eine ganz hervorragende Zwischenbilanz zurückblicken kann. In den letzten elf Spielen landete die Mannschaft nur Siege und erzielte dabei ein sagenhaftes Torverhältnis von 42:5.

Diese Zahlen wecken natürlich neue Begehrlichkeiten bei den Blau-Weißen, die nach den letzten Ergebnissen scheinbar unaufhaltsam der Meisterschaft entgegen streben. Als Garanten für die an den letzten Spieltagen optimale Abwehrarbeit sieht der Trainer die beiden starken Innenverteidiger, Lukas Kraß und Jan Breuer. „Die beiden spielen sehr stark und lassen kaum Chancen zu“, lobte er die Defensivstrategen. Am aktuellen Spieltag haben die Blau-Weißen bei Rhenania Würselen Termin, gegen die Düvelstädter mussten sie im Hinspiel eine 0:2-Niederlage verkraften, dafür wollen sie sich im Rückspiel revanchieren und ihre Serie weiter ausbauen. Am Lindenplatz muss der Coach auf Urlauber Marco Kraß verzichten.

Überhaupt nicht zufrieden war man nach dem letzten Spieltag beim TV Konzen und dem FC Roetgen. „Das war teilweise schon unterirdisch was wir abgeliefert haben“, schimpfte FC-Trainer Ralf Said, nach der 2:3-Niederlage gegen Abstiegskandidat Eintracht Kornelimünster und fand auch, dass selbst seine Leistungsträger teilweise neben der Spur liefen. Am Sonntag gastiert mit dem JSV Baesweiler der nächste Abstiegskandidat an der Hauptstraße. Am vergangenen Spieltag sendete der JSV nach 17 sieglosen Spieltagen durch den Erfolg gegen Union Mariadorf-Hoengen noch mal ein Lebenszeichen an die Liga und gab das Schlusslicht der Tabelle an die Union ab. Sollten die Roetgener aber die Begegnung mit der nötigen Ernsthaftigkeit angehen, dann müssten die Punkte an der Hauptstraße bleiben.

Nach der schweren Verletzung des effektivsten Angreifers, Jens Lutterbach, ist beim TV Konzen eine Torflaute ausgebrochen. 0:2, 0:8, 0:3 lauteten die letzten Ergebnisse, und die bereiten TV Trainer Georg Bauer große Sorgen. „Vom Spielverlauf her dürfen wir in Forst nie verlieren. Wir haben viel mehr Ballbesitz und die klareren Chancen, die wir aber nicht rein machen. Im Moment haben wir keinen der so verlässlich trifft wie Jens Lutterbach“, konstatierte er nach der 0:3-Niederlage beim VfR Forst. Mit der SG Stolberg stellt sich am Sonntag eine Mannschaft im Sportpark vor, die von einem Frühjahrshoch lebt. Vier Siege und eine Punkteteilung meldete der Fusionsverein zuletzt. Auch in die Begegnung bei den Schwarz-Gelben geht er nicht als Außenseiter. „Wir müssen endlich noch mal zu null spielen und dann vorne zumindest ein Tor machen“, will Georg Bauer nach der kurzen Talfahrt wieder in die andere Richtung.

„Die Niederlage kam nicht wirklich überraschend“, meinte Trainer Bernd Born, nach der dritten Saisonniederlage seines TuS Schmidt, dem Tabellenführer der Dürener Kreisliga A. Beim 0:1 gegen Grün-Weiß Welldorf Güsten musste der Coach gleich vier Stammspieler ersetzen. „Dadurch waren wir in der Offensive schon sehr eingeschränkt.“ Nach einer schlechten ersten Halbzeit, lief es in Abschnitt zwei besser für die Schwarz-Gelben, jedoch ließ man da die Torchancen liegen. Auf den TuS warten nun zwei Spieltage, die richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf sein werden. Am aktuellen Spieltag reist man zum TuS 08 Langerwehe, der sich in der Winterpause mit Spielern aus Dürwiß kräftig verstärkte. Am Ostermontag ist der ärgste Verfolger, SG Voreifel, an der Eichheckstraße zu Gast. Sollten die Schwarz-Gelben diese beiden eminent wichtigen Spiele gewinnen, ist ihnen der Titel wahrscheinlich nicht mehr zu nehmen. „In diesen beiden Spielen können wir die Weichen für den Aufstieg stellen. Jetzt muss jeder bereit sein alles zu geben, bis wir am Ziel sind“, fordert der Coach 100 Prozent Leidenschaft, Einsatz und Wille. Aus personeller Sicht sollten Rene Wergen, Pascal Küpper und Chris Knieps wieder dabei sein. Fraglich ist noch der Einsatz von Dennis Wirtz.

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