Germania: Gegen Teveren muss ein Sieg her

Von: Kurt Kaiser
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Nicht nur für den Eicherscheider Defensivspezialisten Tobias Berzborn wird der Kampf um den Klassenerhalt an den letzten Spieltagen zu einer Kopfsache. Foto: Kurt Kaiser

Eicherscheid. Die Angst, dass man in der Landesliga die erste Mannschaft sein könnte, die gegen Alemannia Mariadorf Federn lassen würde, steigerte sich in der Liga von Spieltag zu Spieltag. Je länger die Saison dauerte, umso spürbarer wurde das Aufatmen, dass man nicht der erste Gegner war, der gegen die Landalemannia die drei Punkte hatte liegen lassen. 22 Runden waren die Gelb-Schwarzen vom Mariadorfer Südpark die Prügelknaben der Liga, am 23. Spieltag konnten sie gegen Germania Eicherscheid den ersten Sieg verbuchen.

Die peinliche 0:2-Niederlage könnte für die Eicherscheider gravierende Folgen haben, denn durch diese sind sie seit dem vergangenen Spieltag zwei Zähler vom rettenden Ufer entfernt.

Dabei hätte es ein Spieltag für die Blau-Weißen werden können: Da die gesamte Kellerkonkurrenz sich Niederlagen erlaubte, hätten die Eicherscheider über den Strich rutschen können. Schmerzlich ist für die Blau-Weißen nicht nur die Niederlage, sondern auch die Tatsache, dass ihr Torwart Dominik Rollesbroich sich in der Schlussminute nach einer Notbremse noch die Rote Karte abholte. Adäquaten Ersatz für den Keeper gibt es an der Bachstraße leider nicht.

Auf das Eicherscheider Trainerteam Bernhard Schmitz und Wolfgang Zimmer wartet jetzt die eminent schwierige Aufgabe, die Köpfe der Spieler wieder frei zu bekommen und sie daran zu erinnern, dass sie in den ersten acht Runden der Saison taktisch und spielerisch ihre Aufgaben zu 100 Prozent erfüllt haben. Aus einer kompakten und disziplinierten Defensive spielend, verbuchte die Mannschaft vier Siege, drei Unentschieden und kassierte nur eine Niederlage.

Anstoß: Freitag, 20 Uhr

Sieben Runden vor Saisonende ist es müßig, den Rechenschieber auszupacken und zu diskutieren, ob man zum Klassenerhalt 30, 35 oder noch mehr Punkte braucht. In den ausstehenden sieben Runden sind die Attribute Kampfgeist, Einsatzbereitschaft und Siegeswille gefragt und dann werden am letzten Spieltag die Punkte addiert.

Am heutigen Freitagabend (Anstoß 20 Uhr) kann die Mannschaft in der Begegnung gegen Germania Teveren schon den ersten Beweis abliefern, dass sie noch an den Klassenerhalt glaubt und sich noch nicht aufgegeben hat. Der Gegner aus dem Geilenkirchener Stadtteil liefert zuletzt nur enttäuschende Leistungen ab. Vier Niederlagen und ein torloses Remis, bei einem Torverhältnis von 1:13 stehen in der wenig motivierenden Zwischenbilanz. Vor Selbstvertrauen strotzend reist die Gruppe aus dem Geilenkirchener Land bestimmt nicht in die Nordeifel.

Davon ausgehend, dass Trainer Bernhard Schmitz sich für die richtige Taktik entscheidet, ist die Mannschaft nun gefordert, die richtige Balance zu finden. Für die Eicherscheider spricht der Heimvorteil und den sollten sie nutzen, um sieben Runden vor Saisonschluss den Schalter wieder in die richtige Richtung umzulegen. Der Abstiegskampf in der Landesliga scheint sich zum Schneckenrennen zu entwickeln, und trotz des Fauxpas in Mariadorf ist der Klassenerhalt aus eigener Kraft noch realisierbar. Daran muss man aber an der Bachstraße glauben.

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