Germania Eicherscheid reist zum Nachholspiel nach Vicht

Von: Kurt Kaiser
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Eicherscheid. Als Aufsteiger Germania Eicherscheid noch vor wenigen Wochen im oberen Tabellendrittel der Landesliga mitmischte, hatte der Eicherscheider Trainer Bernhard Schmitz den Blick für die Realität nicht verloren und gewarnt, dass die Tabelle der Liga trügerisch und man vom Saisonziel Klassenerhalt noch weit entfernt ist.

Am 10. Spieltag, nach dem 2:2 gegen den SC Brühl, standen die Blau-Weißen noch auf dem vierten Tabellenplatz. Nach einer Punkteteilung und drei Niederlagen gerieten die Eicherscheider aber in den Abstiegssog und landeten nach der unglücklichen 0:3 Niederlage am vergangenen Spieltag beim SV Eilendorf auf einem Abstiegsplatz.

Wobei auch der aktuelle Tabellenplatz nur eine Momentaufnahme ist und aufgrund der komplexen Gemengelage schon ein Sieg zum Sprung in die obere Tabellenhälfte reicht.

Heute Abend (Anstoß 19.30 Uhr) reist die Germania zur Nachholpartie auf dem Vichter Dörrenberg. Genauso wie die Eicherscheider ist auch der VfL Vichttal an den letzten Spieltagen in eine Ergebniskrise geraten. Nach drei Niederlagen in Serie gegen den SV Eilendorf, den Kohlscheider BC und am vergangenen Spieltag gegen Hertha Walheim musste die Mannschaft dem SV Breinig die Pole-Position überlassen.

Beim ersten Termin in Vicht, am 12. November, verkauften die Eicherscheider sich beim damaligen Tabellenführer sehr gut, aber dann ging nach einer halben Stunde am Dörrenberg beim Spielstand von 0:0 das Flutlicht aus und nicht mehr an. Vor drei Wochen gingen die Vichttaler als Favorit in die Begegnung, aber nach den letzten Spieltagen haben auch die Mannschaften aus der zweiten Tabellenhälfte gemerkt, dass der Topfavorit verwundbar ist.

Vor der Begegnung stellt sich für die Eicherscheider die Frage, ob der Meisterschaftsfavorit mittlerweile seine Minikrise in den Griff bekommen hat, oder ob er nach der Heimniederlage gegen die Walheimer noch mehr verunsichert ist. Von der personellen Besetzung her gehen die Vichttaler als Favorit in die Nachholpartie. Chancenlos reisen die Eicherscheider aber nicht in den Stolberger Stadtteil, denn dass der Dörrenberg zu bezwingen ist, haben die Walheimer am vergangenen Wochenende vorgemacht.

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