Germania Eicherscheid: Gespannt auf die Aachener Wundertüte

Von: Kurt Kaiser
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Nach der Versammlung im Strafraum von Germania Eicherscheid hat Germania-Keeper Dominik Rollesbroich das Glück des Tüchtigen, dass der Ball nach dem Freistoß nur ganz knapp an seinem Gehäuse vorbei geht. Foto: Kurt Kaiser

Eicherscheid. In die Begegnung am vergangenen Spieltag gegen Alemannia Straß ging Germania Eicherscheid ziemlich verkrampft, fand aber ab Mitte der ersten Halbzeit über den Kampf immer besser ins Spiel, auch wenn die personelle Situation erneut nicht rosig war, denn mit Sandro Kaulard und Kevin Jansen fehlten dem Spiel der Blau-Weißen ein starker Sechser und ein starker Achter.

„In der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft versucht, Druck aufzubauen, und selbst nach dem 0:2-Rückstand noch probiert, die Niederlage abzuwenden“, so Germania-Trainer Bernhard Schmitz, der zufrieden mit der kämpferischen Leistung war, auch wenn zumindest in der ersten Halbzeit Torchancen Raritäten blieben.

Die knappe 1:2-Niederlage gegen die Landalemannia war zwar nicht eingeplant, aber noch haben die Eicherscheider elf Spieltage Zeit, sich aus der Abstiegsregion der Landesliga zu verabschieden. Wobei die nächsten Aufgaben schon richtungsweisende sind und gerade die aktuelle Aufgabe gegen Alemannia Aachen II in die Kategorie Sechspunktespiel fällt.

Auch wenn die Zweite der Alemannia sieben Zähler weniger auf dem Konto hat als die Blau-Weißen, weiß der Germania-Coach, dass am Sonntag (Anstoß 15.30 Uhr) am Tivoli eine ganz unangenehme Aufgabe auf sein Team wartet.

Da die Erste der Alemannia in der Regionalliga schon am Freitagabend bei Rot-Weiß Essen spielt, geht der Eicherscheider Coach davon aus, dass zumindest einige Spieler von der Bank der Ersten den Kader der Zweiten erheblich aufbessern werden. Bei der Germania ist man gespannt, welche Spieler Alemannias Trainer Moses Sichone am Sonntag aus der Wundertüte ziehen wird.

„Personelle Möglichkeiten haben die genug, das ist eine neu aufgestellte Mannschaft, die es schon namhaften Gegnern in der Liga schwer gemacht hat“, erinnert Bernhard Schmitz sein Team daran, dass die Aachener nach der Winterpause gegen den Tabellenfünften FC Niederau und Meisterschaftsfavorit VfL Vichttal nur knappe Niederlagen kassierten und sich noch nicht aufgegeben haben.

„Wenn wir da unten raus wollen, müssen wir den Kampf annehmen und am Tivoli punkten.“ Der Trainer würde gerne die volle Beute aus der Kaiserstadt mitnehmen, um damit im Abstiegskampf ein Zeichen an die Konkurrenz zusetzen.

Aus personeller Sicht muss er auf Sandro Kaulard weiterhin beruflich bedingt und verletzungsbedingt auf Kevin Jansen verzichten. Wobei Letztgenannter wahrscheinlich schon in jungen Jahren seine fußballerische Laufbahn aufgrund seiner Verletzung beenden muss.

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