Imgenbroich - Geplatzte Leitung verursacht Öleinsatz der Feuerwehren

Geplatzte Leitung verursacht Öleinsatz der Feuerwehren

Von: hes
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Einen größeren Feuerwehreins
Einen größeren Feuerwehreinsatz löste gestern Morgen ein Tankunfall im Imgenbroicher Steinrötschgebiet aus.

Imgenbroich. Die defekte Befüllleitung eines Heizöltanks hat am Dienstagmorgen einen Großeinsatz der Feuerwehren im Imgenbroicher Wohngebiet Steinrötsch ausgelöst. Dabei traten im Keller eines Doppelhauses nach Feuerwehrangaben mehrere hundert Liter Öl aus.

„Gefahrgut 2” lautete die Einsatzkette, die die Leitstelle um 8.50 Uhr in Gang setzte, nachdem der Fahrer eines Tankwagens den Notruf abgesetzt hatte. Und so rückten die Loschzüge Konzen/Imgenbroich und Altstadt sowie die Löschgruppe Rohren und der in Stolberg stationierte Rüstwagen der städteregionalen Feuerwehr zunächst Richtung Einsatzort an.

„Als wir am Objekt eintrafen, war im Keller des Hauses eine Fläche von cirka 20 Quadratmetern vollständig mit Heizöl bedeckt”, beschrieb Feuerwehr-Sprecher Guido Schmitz das Szenario. Die Feuerwehr habe dann umgehend begonnen, das Öl mit Bindemitteln aufzunehmen und nach draußen zu schaffen sowie die im Keller stehenden Geräte in Sicherheit zu bringen, berichtete Schmitz. Den Abtransport des Öl-Bindemittel-Gemischs übergab die Feuerwehr später einer Fachfirma.

Zum Austritt des Öls kam es nach Angaben der Feuerwehr, als beim Befüllen des Tanks die etwa 40 mm starke Fülleitung aufplatzte und der Brennstoff mit hohem Druck herausspritzte. „Tankfahrzeuge geben 350 bis 400 Liter Heizöl pro Minute ab, da kann man sich vorstellen, wie viel Druck die Füllleitung aushalten muss”, erläuterte Guido Schmitz, sah aber beim Tankwagenfahrer keine Schuld: „Der Fahrer hat richtig reagiert, als er den Unfall entdeckt hat”, so Schmitz. Zu diesem Zeitpunkt habe die Tankwagenmessung etwa 400 Liter abgegebenen Kraftstoff angezeigt, so Schmitz weiter.

Waruzm die Zuleitung der beiden Kunststofftanks platzen konnte, muss nun die Untersuchung eines Sachverständigen ergeben und wird nicht unerheblich für die Versicherungsfrage sein.

Am Einsatzort fanden sich neben den rund 40 Einsatzkräften der Feuerwehr auch Vertreter von Umweltamt, Wasserbehörde und des Monschauer Ordnungsamts ein. Eine Gefahr für Grundwasser oder Abwasserkanalisation bestand aber nicht, da im betroffenen Kellerraum - zum Glück - kein Bodeneinlass ist.
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