Generationen-Spielplatz spricht erstmals alle Altersklassen an

Von: P. St.
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Hier dürfen alle spielen: Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns weihte mit den Kollegen aus Rat und Verwaltung sowie den Sponsoren den neuen Generationenplatz an der Fuggerstraße ein. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. Der Spielplatz an der Fuggerstraße kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken: Ein Schild mit der Aufschrift „Wegen Vandalismus geschlossen“ begleitete die Bürger bis Mai 2011 fast zwei Jahre lang. Vandalismus war durch den Bauzaun zwar nicht unbedingt zu erkennen, aber der beliebte Platz im Ortskern wurde am Abend auch gerne von Jugendlichen genutzt, was entsprechende Spuren hinterließ. Dann wurde der Platz wieder geöffnet, aber die Attraktivität hatte stark gelitten.

Im gleichen Jahr wurde dann aus den Reihen der Kommunalpolitik der Antrag gestellt, die Umgestaltung als Generationen-Spielplatz in Angriff zu nehmen. Erst 2013 aber traf der Förderbescheid der Leader-Region ein. Von den Baukosten in Höhe von 18.500 Euro übernahm die Gemeinde Simmerath einen Eigenanteil von 7700 Euro. 8500 Euro übernahm die Leader-Region. Auch dank tatkräftiger Unterstützung der Simmerather Geschäftswelt wie auch der Sozialstiftung Simmerath konnte jetzt der neue Generationenplatz seiner neuen Bestimmung übergeben werden.

Wenn so viele Nutzer künftig täglich den Platz besuchen wie bei der Einweihung Ratsvertreter anwesend waren, dann darf das neue Konzept als gelungen bezeichnet werden. Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns lobte das neue Konzept, „das alle Altersklassen anspricht.“ Das Angebot neben den klassischen Kinderspielgeräten wie Rutsche und Wippe ist größer geworden, auf zwei Tischen sind Schachbretter montiert (wenn man die Figuren mitbringt, kann man auch spielen), eine rückenfreundliche Sitzgruppe lädt besonders ältere Besucher ein und ein Bewegungsgerät regt zu Fitness-Übungen an. Der Standort des Spielplatzes ist ideal, liegen doch in unmittelbarer Nähe zwei Senioreneinrichtungen. Alt und Jung sollen sich hier treffen.

Das Projekt ist Teil der Initiative „Generationenplätze in der Leader-Region Eifel“. Es sollen Aufenthalts- und Aktivitätsbereiche geschaffen werden, die Alt und Jung zusammenbringen und einen Beitrag zur „demografiegerechten Ortsgestaltung leisten.“ Der Platz an der Fuggerstraße soll dabei nur der Anfang sein. In der Gemeinde Simmerath soll auch nach weiteren Standorten Ausschau gehalten werden.

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