Simmerath - Gemeinschaftskonzert: Ein abwechslungsreicher Abend

Gemeinschaftskonzert: Ein abwechslungsreicher Abend

Von: peo
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Unter der Leitung von Anke Bauer und Patrick Schmidt begeisterten die 70 Musiker von der Hansa Blasmusikvereinigung und dem Trommler und Pfeifercorps der freiwilligen Feuerwehr das Publikum in der Aula der Simmerather Sekundarschule – besonders beim Höhepunkt des Abends, dem gemeinsamen Spiel. Foto: Peter Offermann
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Im Rahmen des Gemeinschaftskonzertes wurden verdiente Mitglieder der Hansa geehrt. Mit Sascha Hermanns, Anke Bauer, Berthold Wilden freuen sich Kerstin Kessel, Daniel Abel, Wolfgang Matheis (10 Jahre), Harald Wollgarten (40 Jahre), Ernst Gruhn (60 Jahre) und Gerd Call (30 Jahre).

Simmerath. Auf stolze 60 Jahre aktive Mitgliedschaft im Verein bringt es Ernst Gruhn – und dies wurde von der Hansa Simmerath im feierlichen Rahmen des Gemeinschaftskonzerts mit den befreundeten Trommlern und Pfeifern der Freiwilligen Feuerwehr angemessen gefeiert.

„Bei dieser Zahl läuft es einem schon kalt den Rücken runter“, so Korpsführer Sascha Hermanns, der nicht nur als Aktiver das Konzert mitgestaltete, sondern in Vertretung des Volksmusikerbundes die Ehrungen des Abends vornahm. Für zehn Jahre wurden Kerstin Kessel, Daniel Abel und Wolfgang Matheis ausgezeichnet. Auf 30 Jahre als aktiver Musiker blickt Gerd Call zurück, und bereits seit 40 Jahren ist Harald Wollgarten für die Hansa unterwegs.

Zuvor marschierte das Tambourkorps in die Aula der Sekundarschule ein. „Zum Konzert weggetreten“, war dann die Aufforderung von Berthold Wilden der die Gäste willkommen hieß und sich bei den Sponsoren bedankte, ohne die die Ausrichtung des ersten Gemeinschaftskonzertes nach knapp 25 Jahren nicht möglich gewesen sei. Co-Moderator Christian Haas begrüßte besonders Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, Ortskartellvorsitzenden Erwin Finken und das Prinzenpaar der Sonnenfunken, Christiane und Jürgen Braun.

Es folgte der erste musikalische Teil des Abends durch das Tambourcorps unter Leitung von Patrick Schmidt. Der „China-Marsch“, „Grüße aus Dortmund“, Julius Fuciks „Florentiner Marsch“, der „Marsch der belgischen Fallschirmspringer“ und „Highland Cathedral“, das Stück, welches durch die Cover-Version der Bläck Föös unter dem Titel „Du bes die Stadt“ einem breiteren deutschen Publikum bekannt wurde.

Es folgte die Taktstockübergabe an die langjährige Dirigentin Tabea Linz. Ihr galt der Dank des gesamten Tambourkorps für 15 Jahre hervorragende Leistung im Verein. Und auch wenn „die Fußstapfen sehr groß sind“, so sei man sich sicher, dass Patrick Schmidt diese werde ausfüllen können, so Anna Schröder. Und so war es selbstverständlich, dass Tabea Linz mit zwei ihrer Lieblingstücke, der „Irish Party“ aus Titanic und „Lord Of The Dance“ den ersten Teil des Konzerts beenden durfte.

Nach kurzer Pause ging es musikalisch mit der Hansa weiter. Unter Leitung von Anke Bauer wurden Welthits von Phil Collins, Eric Clapton, Supertramp und Bruno Mars dem begeisterten Publikum dargeboten. Hiernach wurde es eng auf der Bühne, denn es folgte der Höhepunkt des Abends: das gemeinsame Spiel der beiden Vereine.

Unter abwechselndem Dirigat von Anke Bauer und Patrick Schmidt spielten die 70 Musiker unter anderem „Gruß an Würzburg“, „Nessaja“ und „Tiger Drums“. Mit „Graf Waldersee“, welchen die Aktiven des Tambourcorps vom Neusser Bürgerschützenfest, dem größten Schützenfest der Welt, mitgebracht hatten, endete dann das offizielle Programm. „Graf Waldersee“ ist ein Marsch, der meist nur zu besonderen Anlässen wie einem Gemeinschaftskonzert gespielt wird. Passend zur beginnenden Weihnachtszeit beinhaltet der Marsch im Trio die berühmte Melodie „Tochter Zion“.

Ob der Leistung beider Vereine in einem furiosen und abwechslungsreichen Konzert durften Zugaben nicht fehlen. Den Anfang machte Patrick Schmidt, der das berühmte Thema des „A-Teams“ dirigierte. Danach folgte noch eine Spontan-Zugabe. Und wie es sich für gute Gastgeber gehört, durfte die neue Prinzessin Christiane hier frei wählen. Ihr Wunsch: „Dem Land Tirol die Treue“. Hierbei wusste Anke Bauer nicht nur am Taktstock, sondern auch gesanglich zu überzeugen.

Bevor der Abend dann traditionell bei kaltem Buffet, für welches die Vereine selbst gesorgt hatten, seinen Ausklang nahm, dankte Berthold Wilden Anna Schröder vom Tambourkorps und Simone Jansen von der Hansa, welche viel Arbeit in die Organisation und Vorbereitung des Konzertes gesteckt haben, Haus- und Hoffotograf Rolf Hoch und Christian Braun, der für die Technik verantwortlich war.

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